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Wegzugsteuer 2026 — §6 AStG, Ratenzahlung und Steueroptimierung für den Umzug von Deutschland nach Spanien

Die Wegzugsteuer nach §6 AStG ist die gefährlichste Steuerfalle für vermögende Deutsche, die nach Spanien auswandern. Seit dem ATAD-Umsetzungsgesetz gibt es für Wegzüge ab 2022 auch innerhalb der EU keine unbefristete Stundung mehr: Die Steuer kann auf Antrag in sieben Jahresraten gezahlt werden, in der Regel gegen Sicherheitsleistung. Wer mit falschen Annahmen plant, unterschätzt die Liquiditätsbelastung.

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BMC analysiert Ihre §6 AStG-Exposition vor dem Wegzug, beantragt, wo sinnvoll, die Ratenzahlung nach §6 Abs. 4 AStG, koordiniert mit Ihrem deutschen Steuerberater die korrekte Meldung beim zuständigen Finanzamt und optimiert gleichzeitig Ihre spanische Steuerstruktur — Beckham-Gesetz, DBA-Anwendung oder ZEC je nach Profil.

  • Seit 2022 gibt es auch bei Wegzug in die EU keine unbefristete Stundung der Wegzugsteuer mehr

    Auf Antrag wird sie in sieben gleichen, zinslosen Jahresraten gezahlt, in der Regel nur gegen Sicherheitsleistung (§6 Abs. 4 AStG).

  • Spanien ist EU-Mitglied, doch seit 2022 gilt für Wegzüge nach Spanien dieselbe Ratenzahlung wie für Drittstaaten; die frühere EU-Stundung gilt nur für Wegzüge vor 2022 (§21 Abs. 3 AStG).

  • Das DBA Deutschland-Spanien (BOE-A-2012-10212) Art. 13 Abs. 6 weist das Besteuerungsrecht für allgemeine Anteilsveräußerungen dem Ansässigkeitsstaat zu; Art. 13 Abs. 7 gibt Deutschland ein 5-Jahres-Rückfallrecht.

  • Die Schweiz ist kein EU/EWR-Staat

    §6 AStG betrifft Schweizer nur bei deutscher Vorgeschichte; die schweizerischen Folgen eines Wegzugs sind separat zu analysieren.

Wie wir arbeiten

Vom ersten Kontakt bis zum Abschluss

  1. Schritt 1: Bestandsaufnahme der Beteiligungen

    Wir analysieren alle unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen an Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, Holdings, ausländische Körperschaften). Wir prüfen: Liegt ein §17 EStG-Tatbestand vor (mind. 1% Beteiligung)? Wie hoch sind die stillen Reserven? Welcher gemeine Wert ist anzusetzen (vereinfachtes Ertragswertverfahren oder IDW S1)?

  2. Schritt 2: Wegzugsteuer-Berechnung

    Berechnung der latenten Wegzugsteuer: (Gemeiner Wert - Anschaffungskosten) × 60 % (Teileinkünfteverfahren, §3 Nr. 40 EStG) × persönlicher Einkommensteuersatz + 5,5% Solidaritätszuschlag (ggf.). Prüfung der Quellensteueranrechnung für Beteiligungen an nicht-deutschen Gesellschaften.

  3. Schritt 3: Antrag auf Ratenzahlung beim Finanzamt

    Antrag auf Zahlung in sieben Jahresraten (§6 Abs. 4 AStG) beim zuständigen deutschen Finanzamt; dem Antrag wird in der Regel nur gegen Sicherheitsleistung stattgegeben. Nachweis der Ansässigkeit in Spanien (Ansässigkeitsbescheinigung der AEAT). Jährliche Mitteilung bis 31. Juli gemäß §6 Abs. 5 AStG.

  4. Schritt 4: Spanische Steuerstruktur aufsetzen

    Parallel: Beckham-Antrag (Modelo 149) innerhalb von 6 Monaten nach Tätigkeitsbeginn in Spanien, oder IRPF-Anmeldung mit DBA-Optimierung. Holdingstruktur DE-ES planen und implementieren.

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Das Problem

Die Wegzugsteuer nach §6 AStG ist die gefährlichste Steuerfalle für vermögende Deutsche, die nach Spanien auswandern. Seit dem ATAD-Umsetzungsgesetz gibt es für Wegzüge ab 2022 auch innerhalb der EU keine unbefristete Stundung mehr: Die Steuer kann auf Antrag in sieben Jahresraten gezahlt werden, in der Regel gegen Sicherheitsleistung. Wer mit falschen Annahmen plant, unterschätzt die Liquiditätsbelastung.

Unsere Lösung

BMC analysiert Ihre §6 AStG-Exposition vor dem Wegzug, beantragt, wo sinnvoll, die Ratenzahlung nach §6 Abs. 4 AStG, koordiniert mit Ihrem deutschen Steuerberater die korrekte Meldung beim zuständigen Finanzamt und optimiert gleichzeitig Ihre spanische Steuerstruktur — Beckham-Gesetz, DBA-Anwendung oder ZEC je nach Profil.

Vorgehen

Wie wir vorgehen

1

Schritt 1: Bestandsaufnahme der Beteiligungen

Wir analysieren alle unmittelbaren und mittelbaren Beteiligungen an Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, Holdings, ausländische Körperschaften). Wir prüfen: Liegt ein §17 EStG-Tatbestand vor (mind. 1% Beteiligung)? Wie hoch sind die stillen Reserven? Welcher gemeine Wert ist anzusetzen (vereinfachtes Ertragswertverfahren oder IDW S1)?

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Schritt 2: Wegzugsteuer-Berechnung

Berechnung der latenten Wegzugsteuer: (Gemeiner Wert - Anschaffungskosten) × 60 % (Teileinkünfteverfahren, §3 Nr. 40 EStG) × persönlicher Einkommensteuersatz + 5,5% Solidaritätszuschlag (ggf.). Prüfung der Quellensteueranrechnung für Beteiligungen an nicht-deutschen Gesellschaften.

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Schritt 3: Antrag auf Ratenzahlung beim Finanzamt

Antrag auf Zahlung in sieben Jahresraten (§6 Abs. 4 AStG) beim zuständigen deutschen Finanzamt; dem Antrag wird in der Regel nur gegen Sicherheitsleistung stattgegeben. Nachweis der Ansässigkeit in Spanien (Ansässigkeitsbescheinigung der AEAT). Jährliche Mitteilung bis 31. Juli gemäß §6 Abs. 5 AStG.

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Schritt 4: Spanische Steuerstruktur aufsetzen

Parallel: Beckham-Antrag (Modelo 149) innerhalb von 6 Monaten nach Tätigkeitsbeginn in Spanien, oder IRPF-Anmeldung mit DBA-Optimierung. Holdingstruktur DE-ES planen und implementieren.

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Schritt 5: Laufendes Monitoring

Jährliche Meldung an das deutsche Finanzamt (§6 Abs. 5 AStG), Überwachung der Fälligkeitstatbestände des §6 Abs. 4 AStG (versäumte Rate, Anteilsverkauf, Insolvenz, Ausschüttungen über einem Viertel des Werts), Koordination mit DBA-Ansässigkeitsbescheinigung für jedes Jahr.

7 Raten
Ratenzahlung nach §6 Abs. 4 AStG, zinslos, in der Regel gegen Sicherheitsleistung (seit 01.01.2022)
7 Jahre
Rückkehroption nach §6 Abs. 3 AStG, Frist verlängerbar auf zwölf Jahre
1%
Mindeststakeholderquote für §17 EStG / §6 AStG-Tatbestand
5 Jahre
Deutsches Rückfallrecht für Anteilsveräußerungen (Art. 13 Abs. 7 DBA DE-ES)

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Wegzugsteuer §6 AStG beim Umzug nach Spanien — vollständiger Leitfaden

Die Wegzugsteuer nach §6 des Außensteuergesetzes (AStG) ist das komplexeste und am häufigsten falsch verstandene steuerliche Instrument für deutsche Auswanderer. Wer von Deutschland nach Spanien zieht und Anteile an deutschen Kapitalgesellschaften hält, muss diese Regelung vollständig verstehen — und insbesondere die Reform von 2021, die die unbefristete EU-Stundung abgeschafft hat.

Dieser Leitfaden erklärt die Mechanik der Wegzugsteuer, die Ratenzahlung nach §6 Abs. 4 AStG, das DBA Deutschland-Spanien (BOE-A-2012-10212) in den für DACH-Auswanderer relevanten Artikeln, und wie die Wegzugsteuer mit dem Beckham-Gesetz und anderen spanischen Steuerregimes zusammenspielt.

Die Grundstruktur der Wegzugsteuer nach §6 AStG

Tatbestand: Wann entsteht die Wegzugsteuer?

§6 Abs. 1 AStG (in der Fassung des ATAD-Umsetzungsgesetzes vom 25. Juni 2021) definiert den Tatbestand präzise:

Voraussetzung 1 — Persönliche Qualifikation: Der Steuerpflichtige muss innerhalb der letzten 12 Jahre insgesamt mindestens 7 Jahre in Deutschland unbeschränkt einkommensteuerpflichtig gewesen sein (§6 Abs. 2 AStG).

Voraussetzung 2 — Beteiligung an Kapitalgesellschaft: Der Steuerpflichtige muss Anteile halten, bei denen die Voraussetzungen des §17 Abs. 1 EStG erfüllt sind — also eine Beteiligung von mindestens 1% am Nennkapital einer Kapitalgesellschaft (GmbH, AG, SE, Ltd., vergleichbare ausländische Formen).

Voraussetzung 3 — Auslösender Tatbestand:

  • Wegzug des Steuerpflichtigen aus Deutschland (Verlust der unbeschränkten Steuerpflicht)
  • Unentgeltliche Übertragung auf eine beschränkt steuerpflichtige Person
  • Ausschluss des deutschen Besteuerungsrechts durch andere Maßnahmen

Wenn alle drei Voraussetzungen vorliegen, wird der Unterschied zwischen dem gemeinen Wert der Anteile und den Anschaffungskosten (Buchwert) als fiktiver Veräußerungsgewinn versteuert, und zwar wie ein Gewinn nach §17 EStG: Nach dem Teileinkünfteverfahren sind 60 % mit dem persönlichen Einkommensteuersatz steuerpflichtig (§3 Nr. 40 Satz 1 Buchst. c EStG), zuzüglich 5,5 % Solidaritätszuschlag, soweit anwendbar. Die Abgeltungsteuer von 25 % gilt für diese Beteiligungen nicht.

Berechnung der Wegzugsteuer: Ein konkretes Beispiel

PositionBetrag
Gemeiner Wert der GmbH-Anteile (Ertragswertmethode)2.500.000 €
Anschaffungskosten (historisch)50.000 €
Stiller Reservegewinn (fiktiver Veräußerungsgewinn)2.450.000 €
Steuerpflichtiger Anteil (60 %, Teileinkünfteverfahren)1.470.000 €
Einkommensteuer beim Spitzensteuersatz 45 % (Näherung)661.500 €
Solidaritätszuschlag (5,5 % auf 661.500 €)36.383 €
Gesamtbelastung697.883 €
Mit Ratenzahlung (§6 Abs. 4 AStG)7 Jahresraten von rund 99.698 €, in der Regel gegen Sicherheitsleistung

Dieses Beispiel ist illustrativ und basiert auf vereinfachten Annahmen. Die tatsächliche Steuer hängt von der Bewertungsmethode, den Anschaffungskosten und der persönlichen Steuersituation ab.

Die Ratenzahlung: Was §6 Abs. 4 AStG wirklich sagt

Die Reform von 2021

Das ATAD-Umsetzungsgesetz vom 25. Juni 2021 (BGBl. I S. 2035) hat §6 AStG mit Wirkung ab 1. Januar 2022 reformiert und die frühere unbefristete, zinslose Stundung für Wegzüge in EU/EWR-Staaten abgeschafft; sie gilt nur noch für Wegzüge vor 2022 (§21 Abs. 3 AStG).

Das geltende Recht (§6 Abs. 4 AStG, Wortlaut):

“Die festgesetzte Steuer, die auf die nach Absatz 1 realisierten Einkünfte entfällt, kann auf Antrag des Steuerpflichtigen in sieben gleichen Jahresraten entrichtet werden. Dem Antrag ist in der Regel nur gegen Sicherheitsleistung stattzugeben. […] Die Jahresraten sind nicht zu verzinsen.”

Klartext: Für einen Umzug von Deutschland nach Spanien gilt seit 2022:

  1. Die Wegzugsteuer wird festgesetzt und ist grundsätzlich zu zahlen
  2. Auf Antrag kann sie in sieben gleichen, zinslosen Jahresraten gezahlt werden
  3. Dem Antrag wird in der Regel nur gegen Sicherheitsleistung stattgegeben
  4. Die erste Rate ist einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheids fällig, die übrigen jeweils am 31. Juli

Fälligkeitstatbestände: Wann wird die offene Steuer sofort fällig?

Die noch nicht entrichtete Steuer wird innerhalb eines Monats fällig, wenn (§6 Abs. 4 Satz 5 AStG):

  1. eine Jahresrate nicht fristgemäß entrichtet wird
  2. die Mitwirkungspflichten nach §6 Abs. 5 AStG nicht erfüllt werden
  3. der Steuerpflichtige Insolvenz anmeldet
  4. die Anteile veräußert oder übertragen werden (Übertragungen von Todes wegen auf natürliche Personen ausgenommen)
  5. Ausschüttungen oder Einlagenrückgewähr mehr als ein Viertel des Werts der Anteile ausmachen

Praktische Implikation: Ein DACH-Auswanderer, der nach Spanien umzieht und seine GmbH-Anteile behält, zahlt die Wegzugsteuer trotzdem, auf Antrag verteilt auf sieben Jahre. Kehrt er innerhalb von sieben Jahren (verlängerbar auf zwölf) nach Deutschland zurück, ohne die Anteile veräußert zu haben, kann der Steueranspruch entfallen (§6 Abs. 3 AStG).

Jährliche Mitteilungspflicht (§6 Abs. 5 AStG)

Wer in Raten zahlt, muss dem Finanzamt, das beim Wegzug zuständig war, jährlich bis zum 31. Juli elektronisch mitteilen:

  • seine aktuelle Anschrift
  • dass ihm die Anteile weiterhin zuzurechnen sind

Ereignisse, die die Steuer fällig stellen, sind innerhalb eines Monats zu melden. BMC koordiniert diese jährliche Mitteilung als Teil des laufenden DACH-Compliance-Service.

DBA Deutschland-Spanien: Die relevanten Artikel für DACH-Auswanderer

Das Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Spanien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und zur Verhinderung der Steuerverkürzung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (DBA DE-ES) wurde am 3. Februar 2011 unterzeichnet und ist am 18. Oktober 2012 in Kraft getreten (BOE-A-2012-10212) und gilt ab dem 1. Januar 2013. Es folgt dem OECD-Musterabkommen und enthält mehrere für DACH-Auswanderer besonders relevante Vorschriften.

Art. 13 DBA DE-ES: Gewinne aus der Veräußerung von Vermögen

Art. 13 Abs. 2 — Immobilienreiche Gesellschaften: Gewinne, die eine in einem Vertragsstaat ansässige Person aus der Veräußerung von Anteilen an einer Gesellschaft erzielt, deren Vermögen zu mehr als 50% unmittelbar oder mittelbar aus unbeweglichem Vermögen in dem anderen Vertragsstaat besteht, können in diesem anderen Staat besteuert werden. Praxisrelevanz: Wer Anteile an einer grundstückshaltenden deutschen GmbH verkauft, nachdem er nach Spanien gezogen ist, muss prüfen, ob Art. 13 Abs. 2 Deutschland ein Besteuerungsrecht gibt.

Art. 13 Abs. 6 — Allgemeine Anteilsveräußerungen: Gewinne aus der Veräußerung anderer Anteile (nicht unter Abs. 2 fallend) können nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem der Veräußerer ansässig ist. Klartext: Nach dem Umzug nach Spanien hat Spanien das primäre Besteuerungsrecht für Gewinne aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen — nicht Deutschland.

Art. 13 Abs. 7 — Das deutsche 5-Jahres-Rückfallrecht: Ungeachtet von Abs. 6 können Gewinne, die eine in Spanien ansässige Person aus der Veräußerung von Anteilen an einer deutschen Gesellschaft erzielt, in Deutschland besteuert werden, wenn die Person im Zeitraum von 5 Jahren vor der Veräußerung in Deutschland ansässig war. Dies ist das sogenannte 5-Jahres-Fenster: Deutschland kann für 5 Jahre nach dem Wegzug Gewinne aus dem Verkauf von Anteilen an deutschen Gesellschaften besteuern.

Kombination Wegzugsteuer + Art. 13 Abs. 7: Wenn Sie nach dem Umzug nach Spanien innerhalb von 5 Jahren Ihre deutschen GmbH-Anteile verkaufen, entstehen potentiell zwei Besteuerungsrechte:

  1. Deutsche Wegzugsteuer (auf die stillen Reserven bis zum Wegzugstag; offene Raten werden fällig)
  2. Deutsches Besteuerungsrecht nach Art. 13 Abs. 7 auf den Gesamtgewinn

Das DBA sieht in Art. 22 eine Anrechnung vor, um echte Doppelbesteuerung zu vermeiden — aber die optimale Gestaltung (Verkauf nach Ablauf der 5-Jahres-Frist) ist für DACH-HNW-Auswanderer mit Beteiligungen ein zentrales Planungselement.

Art. 14 DBA DE-ES: Einkünfte aus unselbstständiger Arbeit

Arbeitnehmer, die nach dem Umzug nach Spanien weiterhin Einkünfte aus einer deutschen Tätigkeit beziehen (z.B. Vorstandsmandat, Gesellschafter-Geschäftsführer-Vergütung), müssen prüfen, wo die Tätigkeit physisch ausgeübt wird. Art. 14 DBA DE-ES folgt dem OECD-Standard: das Besteuerungsrecht liegt im Tätigkeitsstaat, sofern der Arbeitnehmer mehr als 183 Tage dort anwesend ist. Für Remote-Tätigkeiten von Spanien aus für einen deutschen Arbeitgeber gilt: Spanien hat das Besteuerungsrecht.

DBA Österreich-Spanien und DBA Schweiz-Spanien

DBA AT-ES (BGBl. III 2004 Nr. 16): Ähnliche Struktur zum DBA DE-ES. Für österreichische Auswanderer nach Spanien gilt: Art. 13 (Kapitalgewinne) folgt dem OECD-Muster mit einem 5-Jahres-Rückfallrecht für Österreich. Die österreichische Wegzugsbesteuerung (§27 EStG Ö) hat eigene Regeln für Wegzüge in EU/EWR-Staaten, die sich von den deutschen unterscheiden.

DBA CH-ES (1966, geändert durch Protokolle von 2006 und 2011; BOE-A-1967-3470, BOE-A-2007-6418, BOE-A-2013-6151): Das DBA zwischen der Schweiz und Spanien ist das komplexeste der DACH-Abkommen, da die Schweiz als Nicht-EU-Staat andere Anreize hat. Für Schweizer, die nach Spanien ziehen, ist insbesondere Art. 13 (Kapitalgewinne) relevant — die Schweiz hat kein generelles 5-Jahres-Rückfallrecht wie Deutschland, aber spezifische Regelungen für bestimmte Vermögensklassen. Schweizer Wegzugsbesteuerungsregeln variieren stark nach Kanton.

Das Beckham-Gesetz und die Wegzugsteuer für DACH-HNW

Das Beckham-Gesetz (Art. 93 LIRPF) und die Wegzugsteuer nach §6 AStG sind vereinbar, betreffen aber verschiedene Steuern: Das Beckham-Gesetz verringert die deutsche Wegzugsteuer nicht.

Die drei Ebenen

Ebene 1 — Wegzugsteuer (Deutschland):

  • Steuer auf die stillen Reserven in GmbH-Anteilen wird beim Wegzug festgesetzt
  • Auf Antrag Zahlung in sieben zinslosen Jahresraten, in der Regel gegen Sicherheitsleistung
  • Ein Verkauf der Anteile stellt die offenen Raten sofort fällig

Ebene 2 — Beckham-Gesetz (Spanien):

  • 24% Pauschalsatz auf spanische Arbeitseinkünfte (statt der progressiven Skala mit einem kombinierten Spitzensteuersatz von 45 % bis 53,85 % je nach Autonomer Gemeinschaft, 2026)
  • Null Besteuerung auf ausländische Einkünfte (deutsche Dividenden, Zinsen, Mieten)
  • Dauer: 6 Jahre ab Ankunftsjahr
  • Familienerweiterung auf Ehegatte und Kinder unter 25 möglich

Ebene 3 — Null Vermögensteuer (je nach Region):

  • Madrid: Vermögensteuer auf 0 reduziert
  • Andalusien (Marbella, Costa del Sol): Vermögensteuer auf 0 reduziert
  • Balearen (Mallorca): Vermögensteuer greift (Achtung für Mallorca-Ansässige)

Beispielrechnung: DACH-HNW-Unternehmer

PositionOhne PlanungMit Planung
GmbH-Anteile stille Reserven: 2,45 Mio. €rund 697.883 € nach Festsetzung7 Jahresraten, in der Regel gegen Sicherheitsleistung
Arbeitseinkommen ES: 300.000 €/Jahr~140.000 €/Jahr (DE IRPF)72.000 €/Jahr (24% Beckham)
Deutsche Dividenden: 80.000 €/Jahr~20.000 € (DE 25%) + ~38.000 € (ES IRPF)~20.000 € (DE 25% an Quelle) + 0 € in ES (Beckham)
Spanische Vermögensteuer (Marbella, 5 Mio. Nettovermögen)~120.000 €/JahrVergünstigung der regionalen Vermögensteuer in Andalusien; die staatliche Solidaritätsabgabe auf große Vermögen (Ley 38/2022) kann oberhalb von 3 Mio. € dennoch anfallen

Hinweis: Vereinfachte Schätzung. Tatsächliche Steuerbelastung hängt von Struktur, Residenzpflichten und persönlichen Umständen ab.

Österreich-Spezifik: §27 EStG Ö und Spanien

Die österreichische Wegzugsbesteuerung nach §27 Abs. 6 EStG Ö (Einkommensteuergesetz) funktioniert ähnlich wie das deutsche §6 AStG:

  • Betroffen: Kapitalvermögen (Beteiligungen, Wertpapiere, Forderungen) bei Wegzug aus der österreichischen Steuerpflicht
  • Schwellenwert: Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Österreich keine Mindestbeteiligungsquote für die Wegzugsbesteuerung — alle Kapitalvermögen können betroffen sein
  • Wegzug in EU/EWR-Staaten: eigene österreichische Regeln, die vorab mit einem österreichischen Steuerberater zu klären sind

Für österreichische Auswanderer nach Spanien gilt: BMC arbeitet mit österreichischen Steuerberatern zusammen und koordiniert die Anträge beim österreichischen Finanzamt parallel zur Beckham-Antragstellung in Spanien.

Schweizer Wegzug nach Spanien: Die besondere Komplexität

Für Schweizer, die nach Spanien ziehen, ist die steuerliche Situation deutlich komplexer als für Deutsche oder Österreicher:

Schweizer Bundessteuer und Kantonssteuer

Die Schweiz erhebt beim Wegzug ins Ausland grundsätzlich keine Wegzugssteuer im deutschen Sinne auf Kapitalgesellschaftsbeteiligungen. Die Schweiz hat jedoch ein umfangreiches System der Quellensteuer (Verrechnungssteuer, 35%) auf Dividenden aus Schweizer Gesellschaften, die nach DBA CH-ES reduziert werden kann (Art. 10 DBA CH-ES: max. 15% für Qualifikationsbeziehungen, 5% bei Schachtelbeteiligungen ≥25%).

Kantone: Beim Wegzug aus dem Kanton können kantonssteuerrechtliche Konsequenzen entstehen, insbesondere bei Anteilen an eng kontrollierten Gesellschaften (qualifizierte Beteiligungen). Dies variiert erheblich nach Kanton.

Schweizer mit deutscher Vorgeschichte

Die Schweiz ist kein EU/EWR-Mitglied; §6 AStG ist eine deutsche Regel und betrifft Schweizer nur, wenn sie zuvor in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig waren. Wenn ein Schweizer Staatsangehöriger zuvor in Deutschland ansässig war und von der Schweiz nach Spanien zieht, müssen beide Steuerhistorien (DE und CH) separat analysiert werden.

FAQ zur Wegzugsteuer beim Umzug nach Spanien

Die häufigsten Fragen beantworten wir in den unten stehenden FAQs. Für eine individuelle Analyse Ihrer Situation — insbesondere wenn Sie Beteiligungen an mehreren Gesellschaften halten oder eine komplexe Holdingstruktur haben — empfehlen wir ein Erstgespräch mit unserem DACH-Steuerteam.


Rechtliche Quellen:

Verwandte Leitfäden:

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Nein. Für Wegzüge ab dem 1. Januar 2022 erlaubt §6 Abs. 4 AStG in der Fassung des ATAD-Umsetzungsgesetzes vom 25. Juni 2021 (BGBl. I S. 2035), die festgesetzte Steuer auf Antrag in sieben gleichen, zinslosen Jahresraten zu zahlen; dem Antrag wird in der Regel nur gegen Sicherheitsleistung stattgegeben. Die erste Rate ist einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheids fällig, die weiteren jeweils am 31. Juli. Die frühere unbefristete Stundung für Wegzüge in EU/EWR-Staaten gilt nur noch für Wegzüge vor 2022 (§21 Abs. 3 AStG).
Betroffen sind Anteile an Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, SE, Ltd., SL, und vergleichbare ausländische Körperschaften), wenn der Steuerpflichtige zu mindestens 1% beteiligt ist (§17 Abs. 1 EStG-Beteiligung) und in den letzten 12 Jahren insgesamt mindestens 7 Jahre unbeschränkt steuerpflichtig in Deutschland war (§6 Abs. 2 AStG). Die Höhe der stillen Reserven (gemeiner Wert minus Anschaffungskosten) ist steuerpflichtig — nicht der Verkaufserlös, da keine tatsächliche Veräußerung stattfindet.
Die Finanzverwaltung akzeptiert grundsätzlich das vereinfachte Ertragswertverfahren nach §199 ff. BewG (Bewertungsgesetz) als Ausgangspunkt, das auf dem durchschnittlichen Jahresertrag der letzten 3 Jahre basiert und mit einem Kapitalisierungsfaktor von 13,75 multipliziert wird. Bei komplexeren Strukturen oder streitigen Bewertungen wird ein Gutachten nach IDW S1 empfohlen. BMC koordiniert die Bewertung mit spezialisierten deutschen Wirtschaftsprüfern.
Wenn Sie Ihre deutschen GmbH-Anteile nach dem Umzug nach Spanien verkaufen, wird die noch offene Wegzugsteuer innerhalb eines Monats fällig (§6 Abs. 4 AStG). Gleichzeitig entsteht möglicherweise in Spanien eine Besteuerung des Veräußerungsgewinns. Hier ist das DBA Deutschland-Spanien (Art. 13 Abs. 6 und 7) entscheidend: Art. 13 Abs. 7 gibt Deutschland ein Rückfallrecht für 5 Jahre nach dem Wegzug für Anteile an deutschen Gesellschaften — das heißt, Deutschland kann den Veräußerungsgewinn während der ersten 5 Jahre nach dem Wegzug besteuern. Nach Ablauf der 5-Jahres-Frist hat nur noch Spanien das Besteuerungsrecht. Diese Regelung macht eine Planung des Verkaufszeitpunkts steuerlich sehr relevant.
Österreich hat eine eigene Wegzugsbesteuerung (§27 EStG Ö) mit eigenen Regeln für Wegzüge in EU/EWR-Staaten wie Spanien, die sich von den deutschen unterscheiden. Die Schweiz ist kein EU/EWR-Mitglied. Für einen Schweizer, der in der Schweiz eine Kapitalgesellschaftsbeteiligung hält und nach Spanien zieht, gelten die schweizerischen Wegzugsregeln des DBG (Direktsteuer) und des StHG (Kantonssteuer), die erheblich nach Kanton variieren. Ein Schweizer, der zuvor in Deutschland ansässig war und deutsche GmbH-Anteile hält, könnte beim Wegzug von der Schweiz nach Spanien sowohl deutschen als auch schweizerischen Wegzugsregeln unterliegen.
Ja, aber das Beckham-Gesetz beseitigt die Wegzugsteuer nicht. Die Wegzugsteuer setzt das deutsche Finanzamt bei Ende der unbeschränkten Steuerpflicht fest; sie kann auf Antrag in sieben Jahresraten gezahlt werden (§6 Abs. 4 AStG). Das Beckham-Gesetz wird bei der spanischen AEAT beantragt und regelt die Besteuerung in Spanien mit 24 % auf spanische Arbeitseinkünfte bis 600.000 €, ausländische Einkünfte werden in Spanien grundsätzlich nicht besteuert. Ein DACH-Unternehmer kann nach Spanien ziehen, die Wegzugsteuer auf seine GmbH-Anteile in Raten zahlen und im Zuzugsjahr und den fünf Folgejahren das Beckham-Regime nutzen.
Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Spanien (Abkommen vom 3. Februar 2011, BOE-A-2012-10212) Art. 13 regelt die Besteuerung von Gewinnen aus der Veräußerung von Vermögen. Die für DACH-Auswanderer relevantesten Absätze sind: Art. 13 Abs. 2 (Immobiliengesellschaften — Besteuerungsrecht des Belegenheitsstaats), Art. 13 Abs. 6 (allgemeine Anteilsveräußerungen — Ansässigkeitsstaat hat primäres Besteuerungsrecht, d.h. Spanien nach dem Umzug), und Art. 13 Abs. 7 (deutsches 5-Jahres-Rückfallrecht bei Anteilen an deutschen Gesellschaften). Diese Regelungen bestimmen, ob Sie beim Verkauf von Unternehmensanteilen, Immobilien oder anderen Vermögenswerten in Deutschland oder in Spanien besteuert werden.
Nach §6 Abs. 5 AStG muss, wer die Wegzugsteuer in Raten zahlt, dem Finanzamt, das beim Wegzug zuständig war, jährlich bis zum 31. Juli elektronisch nach amtlichem Datensatz seine aktuelle Anschrift mitteilen und bestätigen, dass ihm die Anteile weiterhin zuzurechnen sind. Ereignisse, die die Steuer fällig stellen, sind innerhalb eines Monats zu melden. BMC koordiniert diese jährliche Mitteilung als Teil unseres laufenden DACH-Compliance-Service.

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Häufige Fragen

Fragen zu Wegzugsteuer Spanien 2026: §6 AStG, Ratenzahlung und DBA Deutschland-Spanien | BMC

Nein. Für Wegzüge ab dem 1. Januar 2022 erlaubt §6 Abs. 4 AStG in der Fassung des ATAD-Umsetzungsgesetzes vom 25. Juni 2021 (BGBl. I S. 2035), die festgesetzte Steuer auf Antrag in sieben gleichen, zinslosen Jahresraten zu zahlen; dem Antrag wird in der Regel nur gegen Sicherheitsleistung stattgegeben. Die erste Rate ist einen Monat nach Bekanntgabe des Steuerbescheids fällig, die weiteren jeweils am 31. Juli. Die frühere unbefristete Stundung für Wegzüge in EU/EWR-Staaten gilt nur noch für Wegzüge vor 2022 (§21 Abs. 3 AStG).
Betroffen sind Anteile an Kapitalgesellschaften (GmbH, AG, SE, Ltd., SL, und vergleichbare ausländische Körperschaften), wenn der Steuerpflichtige zu mindestens 1% beteiligt ist (§17 Abs. 1 EStG-Beteiligung) und in den letzten 12 Jahren insgesamt mindestens 7 Jahre unbeschränkt steuerpflichtig in Deutschland war (§6 Abs. 2 AStG). Die Höhe der stillen Reserven (gemeiner Wert minus Anschaffungskosten) ist steuerpflichtig — nicht der Verkaufserlös, da keine tatsächliche Veräußerung stattfindet.
Die Finanzverwaltung akzeptiert grundsätzlich das vereinfachte Ertragswertverfahren nach §199 ff. BewG (Bewertungsgesetz) als Ausgangspunkt, das auf dem durchschnittlichen Jahresertrag der letzten 3 Jahre basiert und mit einem Kapitalisierungsfaktor von 13,75 multipliziert wird. Bei komplexeren Strukturen oder streitigen Bewertungen wird ein Gutachten nach IDW S1 empfohlen. BMC koordiniert die Bewertung mit spezialisierten deutschen Wirtschaftsprüfern.
Wenn Sie Ihre deutschen GmbH-Anteile nach dem Umzug nach Spanien verkaufen, wird die noch offene Wegzugsteuer innerhalb eines Monats fällig (§6 Abs. 4 AStG). Gleichzeitig entsteht möglicherweise in Spanien eine Besteuerung des Veräußerungsgewinns. Hier ist das DBA Deutschland-Spanien (Art. 13 Abs. 6 und 7) entscheidend: Art. 13 Abs. 7 gibt Deutschland ein Rückfallrecht für 5 Jahre nach dem Wegzug für Anteile an deutschen Gesellschaften — das heißt, Deutschland kann den Veräußerungsgewinn während der ersten 5 Jahre nach dem Wegzug besteuern. Nach Ablauf der 5-Jahres-Frist hat nur noch Spanien das Besteuerungsrecht. Diese Regelung macht eine Planung des Verkaufszeitpunkts steuerlich sehr relevant.
Österreich hat eine eigene Wegzugsbesteuerung (§27 EStG Ö) mit eigenen Regeln für Wegzüge in EU/EWR-Staaten wie Spanien, die sich von den deutschen unterscheiden. Die Schweiz ist kein EU/EWR-Mitglied. Für einen Schweizer, der in der Schweiz eine Kapitalgesellschaftsbeteiligung hält und nach Spanien zieht, gelten die schweizerischen Wegzugsregeln des DBG (Direktsteuer) und des StHG (Kantonssteuer), die erheblich nach Kanton variieren. Ein Schweizer, der zuvor in Deutschland ansässig war und deutsche GmbH-Anteile hält, könnte beim Wegzug von der Schweiz nach Spanien sowohl deutschen als auch schweizerischen Wegzugsregeln unterliegen.
Ja, aber das Beckham-Gesetz beseitigt die Wegzugsteuer nicht. Die Wegzugsteuer setzt das deutsche Finanzamt bei Ende der unbeschränkten Steuerpflicht fest; sie kann auf Antrag in sieben Jahresraten gezahlt werden (§6 Abs. 4 AStG). Das Beckham-Gesetz wird bei der spanischen AEAT beantragt und regelt die Besteuerung in Spanien mit 24 % auf spanische Arbeitseinkünfte bis 600.000 €, ausländische Einkünfte werden in Spanien grundsätzlich nicht besteuert. Ein DACH-Unternehmer kann nach Spanien ziehen, die Wegzugsteuer auf seine GmbH-Anteile in Raten zahlen und im Zuzugsjahr und den fünf Folgejahren das Beckham-Regime nutzen.
Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Spanien (Abkommen vom 3. Februar 2011, BOE-A-2012-10212) Art. 13 regelt die Besteuerung von Gewinnen aus der Veräußerung von Vermögen. Die für DACH-Auswanderer relevantesten Absätze sind: Art. 13 Abs. 2 (Immobiliengesellschaften — Besteuerungsrecht des Belegenheitsstaats), Art. 13 Abs. 6 (allgemeine Anteilsveräußerungen — Ansässigkeitsstaat hat primäres Besteuerungsrecht, d.h. Spanien nach dem Umzug), und Art. 13 Abs. 7 (deutsches 5-Jahres-Rückfallrecht bei Anteilen an deutschen Gesellschaften). Diese Regelungen bestimmen, ob Sie beim Verkauf von Unternehmensanteilen, Immobilien oder anderen Vermögenswerten in Deutschland oder in Spanien besteuert werden.
Nach §6 Abs. 5 AStG muss, wer die Wegzugsteuer in Raten zahlt, dem Finanzamt, das beim Wegzug zuständig war, jährlich bis zum 31. Juli elektronisch nach amtlichem Datensatz seine aktuelle Anschrift mitteilen und bestätigen, dass ihm die Anteile weiterhin zuzurechnen sind. Ereignisse, die die Steuer fällig stellen, sind innerhalb eines Monats zu melden. BMC koordiniert diese jährliche Mitteilung als Teil unseres laufenden DACH-Compliance-Service.
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