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Doktrin nach Thema · DGT-Observatorium

Erbschaftsmasse: Entwicklung der DGT-Rechtsprechung

Wie sich die Auffassung der DGT zu diesem Thema entwickelt hat und auf welchen Auskünften sie beruht.

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Entwicklung der Verwaltungsauffassung der DGT

Gefestigte Doktrin Hohe Zuverlässigkeit 18 Auskünfte · 2014–2024

Geltende Auffassung

Vergütungen für die Funktionen eines Testamentsvollstreckers oder eines Teilungsmanagers werden als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit eingestuft, da sie keine wirtschaftliche Tätigkeit darstellen. Andererseits behalten Beträge aus nicht zu Lebzeiten des Arbeitnehmers gezahlten Sonderzahlungen ihren Charakter als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit und müssen in die Bemessungsgrundlage der letzten Steuerperiode des Verstorbenen einfließen. Was den nachehelichen Unterhalt betrifft, so ändert sich dessen steuerliche Behandlung durch den Tod des Schuldners nicht.

Die Position der DGT ist hinsichtlich der Einstufung von Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit, die aus einem vorherigen Arbeitsverhältnis resultieren, beständig, selbst wenn die Zahlung nach dem Tod erfolgt und Teil der Erbschaftsmasse ist. Es sind keine Kriterienänderungen zu beobachten, sondern eine einheitliche Anwendung der Art der Einkünfte (Arbeit, Kapital oder Renten), unabhängig von der Erbfolge. Die Rechtsprechung bleibt stabil bei der Unterscheidung zwischen Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit und wirtschaftlichen Tätigkeiten für Funktionen der Nachlassverwaltung.

Wendepunkte

  1. V2189-24

    Stellt klar, dass die Vergütungen für die Funktionen eines Testamentsvollstreckers oder eines Teilungsmanagers Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit sind, da es an einer Organisation von Produktionsmitteln mangelt.

Analyse auf Grundlage von 18 der 18 Auskünfte mit erkennbarer Auffassung. Aktualisiert am 25. September 2026.

Auskünfte zu diesem Thema

18
V2549-22 15. Dez. 2022

Abzug der Unterhaltsrente des Verstorbenen von der Bemessungsgrundlage möglich

SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas
pensión compensatoriareducción en la base imponibleherederodecisión judicialrendimiento de trabajo LIRPF — Ley 35/2006 del IRPF art. 17.2.fLIRPF — Ley 35/2006 del IRPF art. 55
Betrifft UnternehmenExpat · NichtansässigPrivatperson
V0076-20 15. Jan. 2020

Imputation von Immobilienerträgen an Erben ab dem Todesdatum vorgeschrieben

SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas
imputación de rentas inmobiliariascaudal hereditarioherencia yacentevalor catastraltitularidad LIRPF — Ley 35/2006 del IRPF art. 85LGT — Ley 58/2003 General Tributaria art. 122
Betrifft UnternehmenExpat · NichtansässigPrivatperson
V1480-17 12. Juni 2017

Bei Enteignungen ist der tatsächliche Wert zum Zeitpunkt des Todes maßgeblich

SG de Impuestos Patrimoniales, Tasas y Precios Públicos
valor realexpropiación forzosabase imponibledepósito previojustiprecio LISD — Ley 29/1987 de Sucesiones y Donaciones art. 9LISD — Ley 29/1987 de Sucesiones y Donaciones art. 10
Betrifft UnternehmenExpat · NichtansässigPrivatperson

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