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Rigorose Due Diligence für sichere Investitionsentscheidungen

Finanzielle, steuerliche und rechtliche Due Diligence für Investitionen und Unternehmensübernahmen. Versteckte Risiken identifizieren, bevor Sie investieren.

Das Problem

In ein Unternehmen zu investieren oder es zu übernehmen, ohne vollständige Informationen zu haben, ist ein riskantes Glücksspiel. Versteckte Verbindlichkeiten, nicht offengelegte Schulden, steuerliche Eventualverbindlichkeiten, anhängige Rechtsstreitigkeiten und überbewertete Vermögenswerte sind gängige Fallen, die erst auftauchen, wenn es zu spät ist. Ohne gründliche Due Diligence übernimmt der Käufer Risiken, die eine scheinbare Chance in einen millionenschweren Verlust verwandeln können.

Unsere Lösung

Wir führen multidisziplinäre Due Diligence durch, die die finanziellen, steuerlichen, rechtlichen, arbeitsrechtlichen und operativen Dimensionen des Zielunternehmens abdeckt. Unser Team identifiziert Risiken, quantifiziert Eventualverbindlichkeiten, überprüft die Vermögensqualität und liefert einen Managementbericht mit umsetzbaren Erkenntnissen, die Ihre Verhandlungsposition stärken und Ihre Investition schützen.

Vorgehen

Wie wir vorgehen

1

Umfangsdefinition

Wir vereinbaren mit dem Mandanten Ziele, Zeitpläne und prioritäre Analysebereiche auf Basis der Art der Transaktion und des Sektors des Zielunternehmens.

2

Dokument- und Finanzanalyse

Wir prüfen Jahresabschlüsse, wesentliche Verträge, Umsatzstruktur, Schulden, Working Capital und Prognosen zur Überprüfung der Qualität der Zahlen.

3

Rechtliche und steuerliche Prüfung

Wir untersuchen die regulatorische Compliance, steuerliche Eventualverbindlichkeiten, aktive Rechtsstreitigkeiten, geistiges Eigentum, Arbeitsverträge und behördliche Genehmigungen.

4

Managementbericht mit Erkenntnissen

Wir liefern einen klaren Bericht mit einer Risikomatrix, quantifizierten Eventualverbindlichkeiten, identifizierten Deal-Breakern und Verhandlungsempfehlungen.

350+
Abgeschlossene Due Diligences
18
Durchschnittlich identifizierte Risiken
100%
Berichte termingerecht geliefert

BMCs Due Diligence hat uns vor einer Übernahme bewahrt, die auf dem Papier perfekt aussah. Sie haben steuerliche Eventualverbindlichkeiten im Wert von 1,2 Millionen Euro aufgedeckt, die der Verkäufer nicht offengelegt hatte.

Elena Vidal Investitionsdirektorin, Iberian Capital Partners

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Arten der Due Diligence

Nicht alle Transaktionen erfordern dasselbe Analyseniveau. Eine vollständige Unternehmensübernahme erfordert eine umfassende multidisziplinäre Due Diligence. Ein Minderheitsbeteiligungseinstieg kann sich auf finanzielle und rechtliche Aspekte konzentrieren. Eine Immobilientransaktion benötigt eine spezifische Analyse der Eigentumsstruktur und steuerlichen Situation.

Unsere Dienstleistung passt sich dem Umfang an, der für die jeweilige Transaktion erforderlich ist: von fokussierten Einzelbereichsprüfungen bis zu vollständigen multidisziplinären Due-Diligence-Prozessen, die alle wesentlichen Dimensionen des Zielunternehmens abdecken.

Warum Due Diligence Ihr bestes Investitions-Werkzeug ist

Jede Transaktion ohne gründliche vorherige Analyse birgt das Risiko, mehr zu zahlen als das Unternehmen wert ist, versteckte Haftungen zu übernehmen, die nach dem Abschluss auftauchen, in rechtliche oder regulatorische Probleme zu geraten, die eine normale Geschäftstätigkeit verhindern, oder konfrontiert zu werden mit Steuerverbindlichkeiten für Vergehen, die vor Ihrer Übernahme begangen wurden.

Eine gut durchgeführte Due Diligence wandelt diese Risiken in Verhandlungsmacht um: Sie wissen genau, was Sie kaufen, und Sie können den Preis, die Garantien und die Konditionen entsprechend aushandeln.

Spanienspezifische Risiken: Was häufig übersehen wird

Beim Erwerb spanischer Unternehmen gibt es Risikobereiche, die im deutschen oder nordeuropäischen Kontext weniger bekannt sind, aber in Spanien regelmäßig auftreten:

Steuerliche Nachhaftung: Die AEAT hat nach Artikel 66 bis 70 der Ley General Tributaria (Gesetz 58/2003, LGT) grundsätzlich vier Jahre Zeit, vergangene Steuerjahre zu prüfen. Dieser Zeitraum verlängert sich bei nicht eingereichten Steuererklärungen oder Steuerhinterziehung auf zehn Jahre. Ein Käufer ohne Tax Due Diligence übernimmt Risiken aus einer Periode, die er nicht kontrolliert hat.

Arbeitsrechtliche Eventualverbindlichkeiten: Spanische Gerichte urteilen häufig zugunsten von Arbeitnehmern bei Streitigkeiten über Vertragsklassifizierungen, Überstunden und Tarifvertragseinhaltung. Nicht deklarierte Mehrarbeit, fehlerhafte Einstufung von Mitarbeitern als Freiberufler statt Angestellte, oder ausstehende Gehaltsanpassungen gemäß geltenden Tarifverträgen können erhebliche Nachzahlungsverpflichtungen erzeugen.

Regulatorische Genehmigungen und Lizenzen: In Sektoren wie Gastronomie, Lebensmittelverarbeitung, Pharmaindustrie, Finanzdienstleistungen und Immobilienentwicklung sind behördliche Genehmigungen ein zentraler Vermögenswert des Unternehmens. Fehlende oder nicht übertragbare Genehmigungen können die Fortführung des Geschäftsbetriebs nach der Übernahme blockieren.

Anhängige Rechtsstreitigkeiten: Das spanische Handelsregister (Registro Mercantil) und verschiedene Gerichtsdatenbanken ermöglichen die Recherche nach laufenden Verfahren. Dennoch bleiben mündliche Vereinbarungen, außergerichtliche Vergleichsverhandlungen oder informelle Verpflichtungen oft undokumentiert — ein Bereich, den erfahrene Due-Diligence-Teams durch gezielte Befragung und Dokumentenanalyse aufdecken.

FOGASA-Risiken: Der Fondo de Garantía Salarial (FOGASA) sichert ausstehende Löhne und Abfindungen im Insolvenzfall. Unternehmen in finanzieller Schieflage können FOGASA-Verbindlichkeiten aufgebaut haben, die nach einer Übernahme sichtbar werden.

Typische Mandantensituationen

Situation 1: Der bayerische Fertigungsbetrieb, der eine spanische Produktionsstätte erwirbt. Ein mittelständischer Maschinenhersteller aus dem Großraum München sah in einem valencianischen Komponentenhersteller eine strategische Ergänzung. BMC führte eine vollständige Due Diligence durch und identifizierte Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 340.000 Euro aus nicht deklarierten Transaktionen der Vorjahre sowie eine fehlerhafte Klassifizierung von 12 Mitarbeitern als Freiberufler über drei Jahre. Die Erkenntnisse führten zu einer Kaufpreisreduktion von 15 % und der Aufnahme von Garantieklauseln in den Kaufvertrag.

Situation 2: Der Private-Equity-Fonds beim Plattformerwerb. Ein europäischer PE-Fonds prüfte den Erwerb eines spanischen Softwareunternehmens als Plattform für eine Rollup-Strategie. Zentrales Thema war die IP-Struktur: BMC stellte fest, dass kritische Softwaremodule von freiberuflichen Entwicklern ohne ausdrückliche Rechteübertragungsklauseln erstellt worden waren — ein potenzielles IP-Leck von erheblichem Wert.

Situation 3: Das Family Office beim Technologieinvestment. Ein Family Office wollte eine Minderheitsbeteiligung an einem Technologiestartup erwerben. BMC führte eine fokussierte finanzielle und rechtliche DD durch, die Liquiditätsprobleme im Working Capital, eine überhöhte Bewertung der aktivierten Entwicklungskosten sowie eine Verwässerungsklausel in einer früheren Investitionsrunde aufdeckte, die die Rechte des neuen Investors einschränken würde.

Situation 4: Die Familienunternehmensnachfolge mit externem Investor. Ein Familienunternehmen der dritten Generation in der Lebensmittelbranche suchte einen Finanzinvestor für eine Minderheitsbeteiligung. Der Investor beauftragte BMC mit einer Due Diligence, die die Verflechtungen zwischen dem operativen Unternehmen und privaten Vermögensgegenständen der Familie aufzeigte — Immobilien, die zu Marktpreisen vom Unternehmen angemietet wurden, und ein konzernintern verrechnetes Darlehen, das als Eigenkapital verbucht war.

Rechtlicher Rahmen: Relevante spanische Vorschriften

Real Decreto Legislativo 1/2010: Konsolidiertes Aktiengesetz (Ley de Sociedades de Capital), das die Übernahme von Gesellschaftsanteilen, Haftungsübergang und Garantiemechanismen regelt.

Ley 3/2009 über Strukturänderungen von Handelsgesellschaften: Regelt Fusionen, Spaltungen, Vermögensübertragungen und grenzüberschreitende Umwandlungen — relevant für Post-Merger-Integration.

Ley General Tributaria (Gesetz 58/2003), Artikel 66-70: Regelt Verjährungsfristen für steuerliche Prüfungen (4 Jahre, verlängerbar) und die Haftungsübernahme bei Unternehmensübertragungen — ein kritischer Bereich der Tax Due Diligence.

FOGASA (Fondo de Garantía Salarial): Gesetz 1/1994 und nachfolgende Verordnungen regeln die Arbeitnehmerschutzverbindlichkeiten bei Insolvenz und Unternehmensübergängen.

Der BMC Due-Diligence-Prozess im Detail

Phase 1 — Umfangsdefinition und Kick-off (1-2 Tage): Gemeinsame Definition der Prioritäten mit dem Mandanten: Welche Bereiche sind kritisch? Welche Fristen gelten für den Abschluss? Welches Informationsniveau ist für die Entscheidung notwendig? Wir erstellen einen detaillierten Due-Diligence-Plan mit Zeitrahmen und verantwortlichen Personen.

Phase 2 — Dokument-Review und Interviews (Kernphase, 2-6 Wochen): Systematische Analyse aller bereitgestellten Dokumente im Datenraum: Jahresabschlüsse (letzte 3-5 Jahre), Steuererklärungen und AEAT-Korrespondenz, wesentliche Verträge (Kunden, Lieferanten, Miete, Finanzierung), Arbeitsverträge und HR-Dokumentation, behördliche Genehmigungen und Lizenzen, IP-Registrierungen. Gezielte Interviews mit dem Management zur Validierung und Vertiefung.

Phase 3 — Analyse und Risikobewertung (parallel und abschließend): Quantifizierung identifizierter Risiken und Eventualverbindlichkeiten, Klassifizierung nach Deal-Breakern, preisrelevanten Themen und Vertragsbedingungen, Benchmarking der finanziellen Kennzahlen gegen Branchendurchschnitte.

Phase 4 — Berichterstattung (2-4 Tage): Managementbericht mit Executive Summary, detaillierter Risikomatrix, quantifizierten Eventualverbindlichkeiten und Verhandlungsempfehlungen. Präsentation der Erkenntnisse und Beantwortung von Folgefragen.

Phase 5 — Begleitende Unterstützung (optional): BMC begleitet die Vertragsverhandlungen mit den Due-Diligence-Erkenntnissen, entwirft Garantie- und Freistellungsklauseln und koordiniert die Post-Merger-Integration aus rechtlicher und steuerlicher Sicht.

Honorarindikation

Die Kosten einer Due Diligence richten sich nach dem Umfang und der Komplexität der Transaktion:

  • KMU-Due-Diligence (fokussiert, 2-3 Wochen): 4.000 bis 8.000 Euro für finanzielle und steuerliche Prüfung; 6.000 bis 12.000 Euro für vollständige multidisziplinäre Prüfung inklusive Arbeitsrecht und Vertragsanalyse.
  • Mittelgroße Unternehmen (4-8 Wochen): 15.000 bis 40.000 Euro abhängig von Anzahl der Einheiten, Jurisdiktionen und Komplexität.
  • Dringende Due Diligence (beschleunigt, unter 2 Wochen): Zuschlag von 30 bis 50 % auf die Standardhonorare; nur für fokussierte Prüfungen empfehlenswert, nicht für vollständige multidisziplinäre Prozesse.

Alle Honorare werden schriftlich vereinbart, bevor die Prüfung beginnt. Wir empfehlen immer, das Due-Diligence-Budget in Relation zum Transaktionswert und zu den möglichen Risikoquantifizierungen zu betrachten — nicht als Kostenfaktor, sondern als Versicherung.

Häufig übersehene Risikobereiche in spanischen Unternehmenstransaktionen

Über die klassischen finanziellen und rechtlichen Prüfbereiche hinaus gibt es in spanischen Transaktionen spezifische Risikobereiche, die ausländische Käufer regelmäßig unterschätzen:

Umsatzqualität in stark saisonabhängigen Regionen: Unternehmen in touristisch geprägten Regionen — Balearen, Kanarische Inseln, Costa del Sol, Costa Blanca — können eine starke Umsatzqualitätsvarianz aufweisen, die in Jahresabschlüssen nicht sofort erkennbar ist. Die BMC-Due-Diligence analysiert Monatsumsätze über mehrere Jahre, um saisonale Abhängigkeiten zu quantifizieren und die nachhaltigen Jahresumsätze realistisch einzuschätzen.

Mietverhältnisse und Immobilienverträge: In Spanien sind langfristige Gewerbemietverträge mit Indexierungsklauseln an den Verbraucherpreisindex (IPC) häufig. Optionsrechte, Kündigungsklauseln und die Übertragbarkeit von Mietverträgen auf den Käufer sind kritische Faktoren, die die operative Fortführungsfähigkeit nach einer Übernahme direkt beeinflussen.

Versteckte Ansprüche von Arbeitnehmern und freien Mitarbeitern: Die spanischen Arbeitsgerichte haben in den letzten Jahren zahlreiche Fälle entschieden, in denen als Freiberufler tätige Mitarbeiter als Scheinselbstständige (falsos autónomos) eingestuft wurden. Ein Unternehmen mit einer Geschichte umfangreicher Freiberuflerverträge trägt potenziell erhebliche Eventualverbindlichkeiten, die erst nach der Transaktion sichtbar werden.

Digitale Compliance und Datenschutz (DSGVO/LOPDGDD): Die Ley Orgánica 3/2018 (LOPDGDD), die spanische Umsetzung der DSGVO, hat spezifische Anforderungen für Datenschutzbeauftragte, Aufzeichnungspflichten und technische Sicherheitsmaßnahmen. Unternehmen mit Kundendatenbanken und Online-Diensten sind besonders exponiert. Eine DSGVO-Compliance-Prüfung ist für digitale Unternehmen oder Unternehmen mit extensiver Kundendatenverarbeitung fester Bestandteil der BMC-Due-Diligence.

Die Bedeutung eines erfahrenen lokalen Partners bei spanischen Transaktionen

Ausländische Käufer und Investoren, die in Spanien über ihre Hausbank oder ihren Heimatmarkt-Anwalt Due Diligence durchführen lassen, erhalten häufig eine technisch korrekte, aber kontextuell unvollständige Analyse. Spanisches Unternehmensrecht, Steuerrecht und Arbeitsrecht haben Eigenheiten, die ohne lokale Expertise leicht übersehen werden.

Ein erfahrener lokaler Partner wie BMC bringt nicht nur die formale Rechtskompetenz, sondern auch das Verständnis für informelle Praktiken, regionale Besonderheiten und die realistische Einschätzung der Behörden- und Gerichtslandschaft. Ein Beispiel: Die Chancen, eine steuerliche Eventualverbindlichkeit aus einer AEAT-Prüfung zu einem akzeptablen Betrag zu verhandeln, hängen stark von der Erfahrung des lokalen Beraters mit der AEAT-Praxis in der jeweiligen Region ab.

BMC arbeitet regelmäßig mit internationalen Transaktionsberatern, Private-Equity-Häusern und Unternehmensberatungen zusammen, die für spanische Transaktionen lokale Expertise benötigen. Wir liefern unsere Due-Diligence-Berichte auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch — in dem Format, das für den Entscheidungsprozess des Mandanten am nützlichsten ist. Auf Anfrage koordinieren wir auch mit dem Heimatmarkt-Berater des Mandanten, um eine nahtlose Integration der spanischen Erkenntnisse in die Gesamtanalyse zu gewährleisten.

Verwandte Dienstleistungen

Die Due Diligence ist selten das Ende der Beratungsbeziehung. Nach Abschluss begleiten wir Mandanten häufig bei:

  • Unternehmensübernahme und -integration: Steuerliche und rechtliche Strukturierung der Transaktion, Kaufvertragsgestaltung, Post-Merger-Integration.
  • Steuerliche Restrukturierung: Optimierung der steuerlichen Struktur des erworbenen Unternehmens nach der Übernahme, insbesondere bei Konzernstrukturen.
  • Laufende Rechts- und Steuerberatung: Als dauerhafter Berater des erworbenen Unternehmens in Spanien oder der gesamten Konzernstruktur.
  • Forderungsmanagement: Wenn die Due Diligence Schuldner des Zielunternehmens mit zweifelhafter Bonität aufdeckt, begleitet BMC die Forderungseinziehung bereits in der Integrationsphase — ein häufig unterschätzter Aspekt des Post-Merger-Wertmanagements.
  • Immobilientransaktionsrecht: Wenn das Zielunternehmen wesentliche Immobilienbestände hält, koordinieren wir die Prüfung der Eigentumsstruktur, der Belastungen im Grundbuch und der steuerlichen Situation der Immobilien nahtlos mit dem Due-Diligence-Prozess — für eine vollständige Risikoanalyse aus einer Hand.
FAQ

Häufig gestellte Fragen

Es ist ein umfassender Untersuchungs- und Analyseprozess, der vor einer Investition, Übernahme oder Fusion durchgeführt wird. Sein Zweck ist es, die vom Verkäufer bereitgestellten Informationen zu überprüfen, versteckte Risiken zu identifizieren und den tatsächlichen Unternehmenswert zu bestimmen. Sie umfasst finanzielle, steuerliche, rechtliche, arbeitsrechtliche und oft operative sowie Umweltprüfungen.
Das hängt von Größe und Komplexität des Unternehmens ab. Eine Due Diligence für ein KMU kann in 3 bis 4 Wochen abgeschlossen werden. Bei mittelgroßen oder großen Unternehmen mit mehreren Tochtergesellschaften oder Jurisdiktionen kann der Prozess 6 bis 12 Wochen dauern. Wir arbeiten unter engen Fristen, wenn die Transaktion es erfordert.
Die wichtigsten Arten sind: finanzielle (Jahresabschlüsse, Schulden, Cashflow), steuerliche (Steuer-Compliance, Eventualverbindlichkeiten), rechtliche (Verträge, Rechtsstreitigkeiten, geistiges Eigentum), arbeitsrechtliche (Belegschaft, Tarifverträge, Eventualverbindlichkeiten) und operative (Prozesse, Technologie, Lieferkette). Es gibt auch kommerzielle, umweltbezogene und Cybersecurity-Due-Diligences.
Sie ist bei jeder Übernahme, Fusion, bedeutenden Investition oder dem Eintritt eines neuen Partners unerlässlich. Sie ist auch empfehlenswert vor dem Abschluss von Joint-Venture-Vereinbarungen, der Gewährung wesentlicher Finanzierungen oder der Übernahme von Garantien gegenüber Dritten.
Die Kosten hängen von Umfang und Komplexität ab. Eine grundlegende finanzielle und steuerliche Due Diligence für ein KMU kann ab einigen tausend Euro beginnen. Vollständige multidisziplinäre Prozesse für mittelgroße Unternehmen liegen zwischen 15.000 und 50.000 Euro. Die Kosten sind immer ein winziger Bruchteil im Vergleich zum Risiko einer ungeprüften Investition.
Erkenntnisse werden klassifiziert als Deal-Breaker (Fragen, die von der Transaktion abraten), Preisanpassungen (quantifizierbare Eventualverbindlichkeiten, die im Preis widergespiegelt werden sollten) und aufschiebende Bedingungen (Fragen, die vor dem Abschluss gelöst werden müssen). In allen Fällen stärkt die Information Ihre Verhandlungsposition.

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