Unternehmensanwalt für Familienunternehmen: Struktur, Governance und Nachfolge
Das spanische Familienunternehmen steht vor einem Paradox: Es ist der Motor der Wirtschaft, denn Familienunternehmen erwirtschaften 70 % des BIP und 67 % der privaten Beschäftigung, weist jedoch eine sehr geringe generationsübergreifende Überlebensrate auf. Nur 30 % erreichen die zweite Generation, weniger als 12 % die dritte. Die Ursachen liegen vor allem in Konflikten zwischen Familiengesellschaftern, dem Fehlen klarer Corporate-Governance-Strukturen, dem Mangel an einem Protokoll zur Regelung des Eintritts der nächsten Generation in das Unternehmen und der Vermischung von familiären und unternehmerischen Sphären. Wenn diese Konflikte eskalieren, sind sie die zerstörerischsten, da sie gleichzeitig das Familienvermögen und persönliche Beziehungen betreffen.
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Spezialisierte Beratung und persönlicher Service
Bei BMC beraten wir Familienunternehmen bei der Gestaltung der rechtlichen Struktur, die ein geordnetes Wachstum ermöglicht, die Integration der nächsten Generation steuert, Konflikte löst, bevor sie eskalieren, und die Nachfolge rechtzeitig plant. Unsere Arbeit verbindet Gesellschaftsrecht, Erbrecht und Steuerplanung zu umfassenden Lösungen, die sowohl das Unternehmen als auch die Familie berücksichtigen.
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Nur 30 % der spanischen Familienunternehmen überleben den Generationswechsel und erreichen die zweite Generation. Die Hauptursachen sind Governance-Konflikte, fehlende Gesellschafterverträge und mangelnde Nachfolgeplanung, nicht schwache Unternehmensleistung (Daten des IEF Familienunternehmen-Instituts).
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Das Familienprotokoll (Protocolo Familiar) ist das Governance-Instrument für die Schnittstelle zwischen Familie und Unternehmen; es entfaltet nur dann rechtliche Bindungswirkung, wenn es als Gesellschaftervertrag ausgestaltet ist. Eine bloße Grundsatzerklärung ist moralisch überzeugend, aber nicht direkt vollstreckbar.
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Die 95 %-ISD-Ermäßigung bei der intergenerationellen Übertragung von Familienunternehmensanteilen erfordert
eine echte wirtschaftliche Tätigkeit, dass der Hauptgesellschafter Leitungsfunktionen mit einer Vergütung oberhalb von 50 % seiner gesamten Arbeitnehmer- und Kapitaleinkünfte ausübt, sowie eine 10-jährige Behaltefrist des Erben (Art. 20.2.c LISD).
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Eine Drag-along-Klausel im Gesellschaftervertrag ermöglicht es Mehrheitsgesellschaftern, Minderheitsgesellschafter unter denselben Bedingungen in einen Verkauf einzubeziehen. Sie ist unverzichtbar, um ein Minderheitsveto bei einem vereinbarten Exit zu verhindern, fehlt jedoch in vielen spanischen Familiengesellschaftssatzungen.
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Das Problem
Das spanische Familienunternehmen steht vor einem Paradox: Es ist der Motor der Wirtschaft, denn Familienunternehmen erwirtschaften 70 % des BIP und 67 % der privaten Beschäftigung, weist jedoch eine sehr geringe generationsübergreifende Überlebensrate auf. Nur 30 % erreichen die zweite Generation, weniger als 12 % die dritte. Die Ursachen liegen vor allem in Konflikten zwischen Familiengesellschaftern, dem Fehlen klarer Corporate-Governance-Strukturen, dem Mangel an einem Protokoll zur Regelung des Eintritts der nächsten Generation in das Unternehmen und der Vermischung von familiären und unternehmerischen Sphären. Wenn diese Konflikte eskalieren, sind sie die zerstörerischsten, da sie gleichzeitig das Familienvermögen und persönliche Beziehungen betreffen.
Unsere Lösung
Bei BMC beraten wir Familienunternehmen bei der Gestaltung der rechtlichen Struktur, die ein geordnetes Wachstum ermöglicht, die Integration der nächsten Generation steuert, Konflikte löst, bevor sie eskalieren, und die Nachfolge rechtzeitig plant. Unsere Arbeit verbindet Gesellschaftsrecht, Erbrecht und Steuerplanung zu umfassenden Lösungen, die sowohl das Unternehmen als auch die Familie berücksichtigen.
Wie wir vorgehen
Diagnose der bestehenden Struktur
Wir analysieren die bestehende Gesellschaftsstruktur, die Satzung und Gesellschafterverträge, die Verteilung der Anteile unter den Familienmitgliedern, die aktuellen Governance-Organe sowie die vorhandenen (oder fehlenden) Mechanismen zur Entscheidungsfindung in Konfliktsituationen.
Gestaltung des Familienprotokolls
Wir erstellen das Familienprotokoll (Protocolo Familiar), das Dokument, das die Regeln für die Beziehung zwischen Familie und Unternehmen festlegt: wer in das Unternehmen eintreten darf, unter welchen Bedingungen und mit welcher Vergütung; wie strategische Entscheidungen getroffen werden; wie Dividenden verwaltet werden; und was geschieht, wenn ein Familienmitglied seinen Anteil veräußern möchte.
Gesellschaftervertrag und Corporate Governance
Wir ergänzen das Protokoll mit Instrumenten zur rechtlichen Umsetzung: Gesellschaftervertrag zwischen den Familiengesellschaftern, angepasste Gesellschaftssatzung, Familienrat und Leitungsorgan mit jeweiliger Geschäftsordnung sowie Konfliktlösungsmechanismen (Mediation, Schiedsverfahren).
Planung der Unternehmensnachfolge
Wir gestalten den Nachfolgeplan rechtzeitig: Auswahl des Nachfolgers oder des Post-Nachfolge-Governance-Modells, steuerliche Optimierung der Anteilsübertragung (95 %-ISD-Ermäßigung bei Erfüllung der Anforderungen für Familienunternehmen) sowie Strukturierung der Übertragung (Schenkung zu Lebzeiten, testamentarische Übertragung oder eine Kombination).
Das Familienunternehmen: das wertvollste und zugleich fragilste Vermögen
Das Familienunternehmen ist das Rückgrat der spanischen Wirtschaft. 70 % des BIP, 67 % der privaten Beschäftigung und mehr als 80 % der exportierenden Unternehmen sind familiengeführt. Dennoch überlebt nur 30 % der Familienunternehmen den Generationswechsel und erreicht die zweite Generation. Dies ist keine Frage des Talents oder ungünstiger Märkte: Es ist eine Frage der Struktur, der Governance und der Nachfolgeplanung.
Bei BMC begleiten wir Familienunternehmen bei der Gestaltung der rechtlichen Architektur, die ein geordnetes Wachstum und einen konfliktfreien Generationenwechsel ermöglicht. Wir verbinden Gesellschaftsrecht mit Erbrecht und Steuerplanung zu umfassenden Lösungen, die sowohl das Unternehmen als auch die Familie in den Blick nehmen.
Familienprotokoll: Spielregeln vor dem Konflikt
Das Familienprotokoll (Protocolo Familiar) ist das wirksamste Instrument zur Verhütung von Konflikten, die Familienunternehmen zerstören. Es legt vorab die Regeln zu den Themen fest, die die größte Spannung erzeugen: Dürfen alle Kinder im Unternehmen arbeiten oder nur die am besten qualifizierten? Unter welchen Bedingungen? Mit welcher Vergütung? Wie wird entschieden, wer der nächste Geschäftsführer wird? Was passiert, wenn ein Kind seine Anteile veräußern möchte und die anderen keinen Dritten als Gesellschafter akzeptieren wollen? Wie wird die Dividendenpolitik festgelegt, wenn manche Gesellschafter Liquidität benötigen und andere reinvestieren wollen?
Ein gut gestaltetes Protokoll wandelt diese unangenehmen Gespräche in dokumentierte, vorab getroffene Entscheidungen um. Es ist weit einfacher, die Spielregeln festzulegen, solange alle einverstanden sind, als sie zu lösen, wenn ein Konflikt bereits im Gange ist.
Corporate Governance: Familie und Unternehmen klar trennen
Eines der Kennzeichen von Familienunternehmen der zweiten oder dritten Generation, die gut funktionieren, ist die Trennung zwischen den Governance-Organen der Familie und jenen des Unternehmens. Der Familienrat, in dem Familienthemen mit Unternehmensrelevanz erörtert werden, und das Leitungsorgan, in dem strategische Geschäftsentscheidungen getroffen werden, müssen klar differenzierte Zusammensetzung, Aufgaben und Verfahrensordnungen aufweisen. Die Aufnahme unabhängiger Mitglieder in das Leitungsorgan ist in reifen Familienunternehmen gängige Praxis.
Nachfolge: planen, bevor es dringend wird
Die Unternehmensnachfolge ist der Moment des größten Risikos im Leben eines Familienunternehmens. Die Übertragung von Führung und Eigentum muss Jahre im Voraus geplant werden, damit sie geordnet, steuereffizient und für alle Beteiligten handhabbar ist. Die 95 %-Ermäßigung bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer für Familienunternehmen ist eine erhebliche steuerliche Chance, die nur genutzt werden kann, wenn die Gesellschaftsstruktur die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen erfüllt.
Wir gestalten für jedes Familienunternehmen einen individuellen Nachfolgeplan, der die Wahl des Post-Nachfolge-Governance-Modells, die steuerliche Optimierung der Übertragung und die Begleitung des familiären Prozesses der Vorbereitung auf den Wechsel verbindet.
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Häufig gestellte Fragen
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