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V1260-26 25. Mai 2026 · SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas Kriterium gültig
IRPF · vivienda habitual

Keine Steuerbefreiung für den Hauptwohnsitz bei Veräußerung nach Ablauf der Zwei-Jahres-Frist

Ein Steuerpflichtiger über 65 Jahre fragte an, ob der Verkauf seiner Wohnung als Veräußerung des Hauptwohnsitzes zur Anwendung der Befreiung gemäß Art. 33.4.b) LIRPF gelten könne. Dabei stand die Frage im Raum, ob die Zwei-Jahres-Frist ab dem Vorvertrag (Arras) oder ab der notariellen Beurkundung zu berechnen sei. Die DGT entschied, dass die Befreiung nicht anwendbar ist, da der Wohnsitz am 2. Juli 2023 aufgegeben wurde und die Veräußerung erst am 29. Juli 2025 erfolgte.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Festlegung, welches Datum für die Berechnung der Zwei-Jahres-Frist heranzuziehen ist (Anzahlungsvertrag oder öffentliche Urkunde) und ob die Wohnung dementsprechend als Hauptwohnsitz für die Anwendung der Befreiung gemäß Artikel 33.4.b) des Einkommensteuergesetzes (LIRPF) gelten kann.

Die Entscheidung der DGT

Die Befreiung bei der Übertragung des Hauptwohnsitzes für Personen über 65 Jahre setzt voraus, dass die Wohnung zum Zeitpunkt der Übertragung der Hauptwohnsitz ist oder in den zwei vorangegangenen Jahren war. Ein Anzahlungsvertrag (contrato de arras) ist nicht gleichbedeutend mit einer Übertragung, die nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch durch die Übergabe oder die Beurkundung einer öffentlichen Urkunde bestimmt wird. In diesem Fall, da der Wohnsitz in der Wohnung am 2. Juli 2023 aufgegeben wurde, überschreitet der am 29. Juli 2025 erfolgte Verkauf die zulässige Frist von zwei Jahren.

Auf einen konkreten Fall anwenden

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