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V0607-25 1. April 2025 · SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas Kriterium gültig
IRPF · vivienda habitual

Steuerbefreiung bei Reinvestition in den selbst genutzten Wohnsitz setzt zwingende Notwendigkeit des Wohnortwechsels voraus

Ein Steuerpflichtiger erkundigt sich, ob Nachbarschaftsstreitigkeiten und die daraus resultierenden gesundheitlichen Probleme es ermöglichen, die Wohnung vor Ablauf von drei Jahren als selbst genutzten Wohnsitz für die Reinvestitionsbefreiung einzustufen. Die DGT stellt klar, dass diese Umstände nicht ausdrücklich vorgesehen sind und die Entscheidung, ob ein Wohnortwechsel eine unumgängliche Notwendigkeit darstellt, der Steuerverwaltung obliegt.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Ob die zuvor beschriebenen Umstände einen Entlastungsgrund für die gesetzlich vorgeschriebene 3-Jahres-Frist darstellen, um die Wohnung als Hauptwohnsitz anzusehen, und falls ja, ob die Befreiung bei Reinvestition in den Hauptwohnsitz in Anspruch genommen werden kann.

Die Entscheidung der DGT

Um die dreijährige Aufenthaltsfrist auszunehmen, muss der Umstand zwingend einen Wohnsitzwechsel erfordern, was bedeutet, dass der Steuerpflichtige keine Wahl hat oder der Wechsel obligatorisch und nicht freiwillig ist. Nachbarschaftliche Belästigung ist in der Rechtsvorschrift nicht ausdrücklich als Grund für einen notwendigen Wechsel vorgesehen. Die Finanzverwaltung muss prüfen, ob im konkreten Fall die Schwere der Vorfälle eine Unmöglichkeit des Verbleibs in der Wohnung impliziert oder ob es sich um eine freiwillige Entscheidung des Steuerpflichtigen handelt.

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