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Betrieb Bericht

Jahresbericht Betrieb 2021: Hybridarbeit, Digitalisierung der Buchführung und europäische Fördermittel

Betriebsanalyse 2021: Konsolidierung von Hybridarbeit, Digitalisierung von Buchführungsprozessen, Management von NextGenerationEU-Zuschüssen und neue Berichtspflichten.

3 Min. Lesezeit

Zusammenfassung

Das Jahr 2021 konsolidierte die während der Pandemie eingeleiteten betrieblichen Transformationen und fügte neue Komplexitätsschichten hinzu: Management der ersten europäischen Wiederaufbaufondsmittel, Anpassung an den neuen Hybridarbeitsrahmen und Antizipation der Anforderungen der im Dezember genehmigten Arbeitsrechtsreform. Bei BMC fungierte die Betriebsabteilung weiterhin als Vertrauenspartner der Kunden bei der Verwaltung von Buchführungs-, Lohnbuchhaltungs- und Verwaltungsprozessen, mit wachsendem Fokus auf Automatisierung und Datenanalyse.

Der Digitalisierungsindex der Buchführungsprozesse von Kunden erreichte einen neuen Höchststand: 67% operierten mit vollständig cloudbasierten Buchführungssystemen, gegenüber 48% im Vorjahr. Dieser durch die Pandemie beschleunigte Trend konsolidiert sich als unumkehrbarer Standard.

Wichtige Highlights

Das Management von NextGenerationEU-Zuschüssen war einer der wichtigsten betrieblichen Schwerpunkte des Jahres. Europäische Mittel kamen über mehrere Kanäle — CDTI, IDAE, ICEX und Programme der Autonomen Gemeinschaften — mit komplexen Anforderungen zur dokumentarischen Rechtfertigung. BMC verwaltete über 85 Förderantragsverfahren und Rechtfertigungsakten für Kunden in den Bereichen Digitalisierung, erneuerbare Energien und Effizienz von Produktionsprozessen.

Die Arbeitsrechtsreform vom 30. Dezember erzeugte eine sofortige Arbeitsagenda. Obwohl sich die Anpassungsphase technisch bis März 2022 erstreckte, begannen die proaktivsten Unternehmen in den letzten Dezemberwochen mit der Inventarisierung ihrer befristeten Verträge und der Überprüfung ihrer Einstellungspolitiken. BMC passte in der Übergangsphase über 320 Arbeitsverträge an.

Hybridarbeit konsolidierte sich als vorherrschendes Modell unter Professional-Services-Kunden. Die betrieblichen Implikationen waren vielfältig: Anpassung von Zeiterfassungssystemen für Fernarbeiter, Management von Fernarbeitsausgaben und deren steuerlicher Abzugsfähigkeit sowie Aktualisierung von Haftpflichtversicherungen für neue Arbeitsumgebungen.

Analyse betrieblicher Prozesse

Buchführung und Berichterstattung: Die Vielzahl außerordentlicher Finanzierungsquellen — Zuschüsse, ICO-Darlehen, öffentliche Garantien — komplizierte die Jahresabschlüsse mittelgroßer Unternehmen. Das Erstellen detaillierterer Managementberichte mit Aufschlüsselung außerordentlicher Posten wurde zur Standardpraxis. Wirtschaftsprüfer intensivierten ihre Analyse dieser Posten und forderten zusätzliche Belege.

Lohnbuchhaltungsmanagement: Die Normalisierung der Lohnbuchhaltung nach der ERTE-Phase war eine heikle technische Übung. Die korrekte Zuordnung von Sozialversicherungsbeiträgen, die Anpassung von Kontingenzraten und die Abstimmung von Abrechnungen aus Vorjahren erforderten minutiöse Sorgfalt. Die Vorbereitung auf die neuen Vertragstypen der Arbeitsrechtsreform erforderte Aktualisierungen der Verwaltungssysteme.

Treasury-Planung: Mit der wirtschaftlichen Erholung normalisierten sich die Betriebskapitalfinanzierungsbedürfnisse, aber die Unsicherheit über die aufkommende Inflation und öffentliche Zahlungsfristen hielt das Treasury als aktiven Managementbereich.

Änderungen in Rechnungslegungsstandards

Das ICAC veröffentlichte aktualisierte Doktrin zur buchhalterischen Behandlung subventionierter Finanzinstrumente und zur Darstellung von Leasing-Transaktionen nach dem neuen IFRS-16-Rahmen für Unternehmen, die internationale Standards anwenden müssen. Die korrekte Auslegung dieser Leitlinien war entscheidend für das getreue Bild der Jahresabschlüsse.

Das Gesetz Crea y Crece — während des Jahres im parlamentarischen Verfahren — antizipierte die künftige obligatorische elektronische Rechnungsstellung zwischen Unternehmen, eine Änderung, die eine vorausschauende technologische Vorbereitung in Rechnungsstellungs- und Buchführungssystemen erforderte.

Ausblick

Zu Beginn von 2022 standen betriebliche Prioritäten rund um die Anpassung an die Arbeitsrechtsreform, das Management der ersten Fälligkeitswelle der ICO-Darlehen und die Überwachung der aufkommenden Inflation an, die begann, die Betriebskosten von Unternehmen zu beeinflussen. Aktives Betriebskapitalmanagement und interne Prozessoptimierung erwiesen sich als Bereiche mit dem höchsten Mehrwert für die Betriebsabteilung.

Unser Team für Buchführung und ausgelagertes CFO begleitete Kunden weiterhin mit Lösungen, die an die neue betriebliche Komplexität des Umfelds angepasst waren.

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