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Doktrin nach Thema · DGT-Observatorium

Multifunktionaler Gutschein: Entwicklung der DGT-Rechtsprechung

Wie sich die Auffassung der DGT zu diesem Thema entwickelt hat und auf welchen Auskünften sie beruht.

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Entwicklung der Verwaltungsauffassung der DGT

Kehrtwende Hohe Zuverlässigkeit 16 Auskünfte · 2016–2026

Geltende Auffassung

Die Übertragung eines multifunktionalen Gutscheins durch dessen Emittenten unterliegt nicht der Mehrwertsteuer (IVA), da sie nicht die Lieferung des zugrunde liegenden Gutes oder der zugrunde liegenden Dienstleistung darstellt. Die Multifunktionalität ergibt sich aus der Unmöglichkeit, die Besteuerung der Dienstleistung zum Zeitpunkt der Ausstellung zu bestimmen. Die IVA wird im Moment des Umtauschs gegen die zugrunde liegende Leistung fällig.

Die Position der DGT hat sich von der Auffassung, dass die Übertragung des Gutscheins eine steuerpflichtige Vertriebs- oder Werbedienstleistung darstellt (V1282-17, V0324-19), hin zu der Feststellung entwickelt, dass diese Übertragung nicht der Steuer unterliegt (V2059-22). Diese Entwicklung stellt klar, dass der Gutschein nicht die Leistung selbst ist, sondern ein Instrument für einen zukünftigen Umtausch.

Wendepunkte

  1. V2059-22

    Legt fest, dass die Übertragung eines multifunktionalen Gutscheins durch dessen Emittenten oder Inhaber nicht der IVA unterliegt, wodurch sie von der zugrunde liegenden Transaktion unterschieden wird, die beim Umtausch steuerpflichtig wird.

Analyse auf Grundlage von 14 der 16 Auskünfte mit erkennbarer Auffassung. Aktualisiert am 26. September 2026.

Auskünfte zu diesem Thema

16

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