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Doktrin nach Thema · DGT-Observatorium

Versicherungsagent: Entwicklung der DGT-Rechtsprechung

Wie sich die Auffassung der DGT zu diesem Thema entwickelt hat und auf welchen Auskünften sie beruht.

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Entwicklung der Verwaltungsauffassung der DGT

Gefestigte Doktrin Hohe Zuverlässigkeit 8 Auskünfte · 2016–2023

Geltende Auffassung

Provisionen für die Erzeugung von Versicherungsgeschäften behalten auch nach der Einstellung der Tätigkeit ihre Einstufung als Einkünfte aus selbständiger Arbeit. Die Übertragung von Versicherungsportfolios unterliegt der Mehrwertsteuer (IVA), da keine direkte vertragliche Beziehung zum Versicherten besteht. Entschädigungen des Agenten aus der Haftpflichtversicherung unterliegen keinem Abzug der Einkommensteuer (IRPF).

Die Position der DGT ist hinsichtlich der Einstufung der Einkünfte als berufsmäßig stabil, selbst in Fällen von Ruhestand oder Geschäftsaufgabe. Es wurden Präzisierungen zur IVA-Befreiung eingeführt, wobei festgelegt wurde, dass eine Vermittlung die Beteiligung am Vertragsabschluss erfordert und der Verkauf von Portfolios keine befreite Leistung darstellt. Die Rechtsprechung bleibt hinsichtlich der Anwendung von Quellensteuerabzügen auf Provisionen konstant.

Wendepunkte

  1. V0750-18

    Legt fest, dass die Dienstleistung zur IVA-Befreiung darin bestehen muss, die Parteien einander näherzubringen, wobei reine 'Back-Office'-Aktivitäten ausgeschlossen sind.

  2. V1554-22

    Bestimmt, dass die Übertragung eines Versicherungsportfolios der IVA unterliegt, da die Anforderung einer vertraglichen Beziehung zwischen Dienstleister und Versichertem nicht erfüllt ist.

Analyse auf Grundlage von 8 der 8 Auskünfte mit erkennbarer Auffassung. Aktualisiert am 1. Oktober 2026.

Auskünfte zu diesem Thema

8

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