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Abfindungen bei unrechtmäßiger Kündigung unterliegen der Besteuerung in dem Jahr, in dem die Vereinbarung rechtskräftig wird

Die Bestimmung des Steuerjahres, in dem eine Abfindung bei Kündigung zu deklarieren ist, stellt einen kritischen Punkt für die korrekte Erfüllung der steuerlichen Pflichten von Arbeitnehmern dar. Kürzlich hat die Generaldirektion für Steuern (DGT) den genauen Zeitpunkt präzisiert, zu dem dieser Ertrag der Einkommensteuer (IRPF) zuzurechnen ist.

Was die DGT entschieden hat

Die Anfrage befasst sich mit der zeitlichen Zurechnung einer Abfindung bei unrechtmäßiger Kündigung, die zu einem bestimmten Zeitpunkt anerkannt und gezahlt wird. Das Kriterium legt fest, dass die Zurechnung in dem Veranlagungszeitraum erfolgen muss, in dem der Anspruch auf Erhalt des genannten Betrags Rechtskraft erlangt, sei es durch eine gerichtliche Entscheidung oder durch eine Vergleichsvereinbarung.

Hinsichtlich der steuerlichen Behandlung des Betrags sieht die geltende Rechtslage vor, dass die Abfindung bei unrechtmäßiger Kündigung bis zu der im Arbeitsstatut (Estatuto de los Trabajadores) festgelegten Grenze oder bis zu 180.000 Euro steuerfrei ist, wobei stets der jeweils niedrigere Betrag anzuwenden ist. Jeder Betrag, der diese Grenzen überschreitet, wird als Arbeitsertrag besteuert. Zudem wird daran erinnert, dass eine Reduzierung um 30 % angewendet werden kann, wenn der Zeitraum der Entstehung dieses Ertrags zwei Jahre überschreitet.

Was das für Sie bedeutet

Für den Arbeitnehmer beseitigt dieses Kriterium die Unklarheit darüber, ob die Abfindung in dem Jahr zu deklarieren ist, in dem das Geld empfangen wird, oder in dem die Kündigung erfolgt. Der Schlüssel liegt in der Rechtskraft des Anspruchs. Wenn die Abfindung aus einem Gerichtsverfahren oder einer Vereinbarung resultiert, ist das anwendbare Steuerjahr dasjenige, in dem dieser Anspruch rechtlich konsolidiert wird.

Dieser Aspekt ist von grundlegender Bedeutung, um Fehler in der Einkommensteuererklärung zu vermeiden, insbesondere wenn die Zahlungen in Steuerjahren erfolgen, die von dem Jahr der Beilegung des Arbeitskonflikts abweichen.

Was ratsam ist

Es ist notwendig, das genaue Datum zu analysieren, an dem die Vereinbarung oder das Gerichtsurteil Rechtskraft erlangen, um das korrekte Steuerjahr zu bestimmen. Der steuerfreie Betrag gemäß dem Arbeitsstatut (Estatuto de los Trabajadores) muss überprüft werden, um den Teil, der als Arbeitsertrag besteuert wird, korrekt zu berechnen, und es muss geprüft werden, ob die Voraussetzungen für die 30 %ige Reduzierung bei Entstehungszeiträumen von mehr als zwei Jahren erfüllt sind. Jede Kündigungssituation und deren anschließende Beilegung muss individuell bewertet werden.

Häufige Fragen

Was ist die Freigrenze für die Abfindung bei Kündigung?
Die Grenze ist der im Arbeitsstatut (Estatuto de los Trabajadores) festgelegte Betrag oder 180.000 Euro, je nachdem, welcher Betrag niedriger ist.
Wann muss die Abfindung in der IRPF erklärt werden?
In dem Veranlagungszeitraum, in dem der Anspruch auf Erhalt durch eine gerichtliche Entscheidung oder eine Vereinbarung Rechtskraft erlangt.
Offizielle verbindliche Auskunft V5279-26
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