Zum Inhalt springen
Zurück zum Index
V3567-20 16. Dezember 2020 · SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas Kriterium gültig
IRPF · exención por reinversión

Keine nachträgliche Korrektur der Steuererklärung zur Anwendung der Reinvestitionsbefreiung möglich

Steuerpflichtige erkundigten sich bei der DGT, ob eine Korrektur der Einkommensteuererklärung (IRPF) möglich ist, um die Befreiung bei Reinvestition in den selbstgenutzten Wohnsitz anzuwenden, nachdem die Kapitalertragsteuer bereits abgeführt wurde. Die DGT entschied, dass ein Wechsel zwischen den beiden Steuerregimen nach Abschluss des Veranlagungszeitraums nicht zulässig ist, da die Befreiung eine einmalige Wahl zwischen zwei Regelungen darstellt.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Ob die verkaufte Immobilie trotz einer nicht dreijährigen ununterbrochenen Wohnsitzdauer als Hauptwohnsitz betrachtet werden kann, unter Berücksichtigung der vorliegenden Umstände, zum Zwecke der Anwendung der Reinvestitionsbefreiung durch Korrektur der Einkommensteuererklärung (IRPF) für 2018.

Die Entscheidung der DGT

Die Befreiung bei Reinvestition in den Hauptwohnsitz stellt eine Wahl zwischen dem allgemeinen Besteuerungsregime und dem speziellen Befreiungsregime dar. Gemäß Artikel 119.3 des allgemeinen Steuergesetzes können Optionen, die durch die Abgabe einer Steuererklärung ausgeübt werden müssen, nach Ablauf der gesetzlichen Frist nicht mehr korrigiert werden. Wenn daher ausdrücklich die Besteuerung des Gewinns gewählt wurde, ist eine Korrektur zum Wechsel in das Befreiungsregime nicht möglich.

Kostenloses Erstgespräch buchen