Zum Inhalt springen
Zurück zum Index
V3334-20 11. November 2020 · SG de Impuestos sobre el Consumo Kriterium gültig
IVA · refacturación de gastos

Weiterberechnung von Mietkosten an eine ARGE unterliegt dem 21 %-Steuersatz, sofern keine Erstattung nach dem Modell der Durchlaufposten erfolgt

Ein Wohnungsbauunternehmen erkundigt sich, ob die Umsatzsteuerbefreiung auch dann gilt, wenn Mietkosten an eine Arbeitsgemeinschaft (ARGE) weiterberechnet werden oder wenn das Unternehmen als Eigentümer auftritt. Die DGT stellt fest, dass die Weiterberechnung von Kosten eine steuerpflichtige Dienstleistung mit einem Satz von 21 % darstellt, sofern die Voraussetzungen für Durchlaufposten (suplidos) nicht erfüllt sind.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Klarstellung des verbindlichen Bescheids vom 26. Februar 2020, Anfrage V0452-20, und insbesondere, ob die darin enthaltenen Schlussfolgerungen auf die beschriebenen Vorgänge ausgedehnt werden können.

Die Entscheidung der DGT

Die Weiterberechnung eines Mietverhältnisses, bei dem das Unternehmen in eigenem Namen handelt, stellt keine Zahlungsabwicklung für Rechnung eines Dritten dar, sondern eine Dienstleistung, die dem Regelsatz von 21 % unterliegt. Wenn das Unternehmen als Vermittler in eigenem Namen handelt, findet die Befreiung gemäß Artikel 20.Uno.23.b) keine Anwendung auf das erste Mietverhältnis (vom Eigentümer an das Unternehmen), wohl aber auf das zweite (vom Unternehmen an die UTE) und auf das Mietverhältnis der UTE an die Endverbraucher. Wenn das Unternehmen Eigentümer ist und an die UTE vermietet, ist die Befreiung anwendbar, sofern die UTE eine verwaltende Stelle für Wohnungsbauprogramme ist.

Kostenloses Erstgespräch buchen