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V1776-24 17. Juli 2024 · SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas Kriterium gültig
IRPF · rendimientos del trabajo

V1776-24: Einkommensteuer – Befreiung für Auslandstätigkeiten nach Art. 7.p) gilt nicht für Selbstständige, sondern nur für abhängige Arbeit

Ein in Spanien ansässiger Selbstständiger erbringt Dienstleistungen für Unternehmen in der EU und fragt nach der Anwendbarkeit der Steuerbefreiung von bis zu 60.100 Euro gemäß Art. 7.p) LIRPF. Die DGT kommt zu dem Schluss, dass seine Einkünfte als Einkünfte aus wirtschaftlicher Tätigkeit und nicht als Arbeitseinkünfte einzustufen sind, weshalb die Befreiung nicht anwendbar ist. Zudem wird darauf hingewiesen, dass bei einem Wohnsitz in Bizkaia das jeweilige Landesrecht (Foralrecht) und nicht das staatliche Recht maßgeblich ist.

Die gestellte Frage

Gestellte Frage In Bezug auf seine Einkommensteuererklärung für den Veranlagungszeitraum 2023, ob die für im Ausland entsandte Arbeitnehmer geltende Befreiung von bis zu 60.100 Euro angewendet werden kann.

Die Entscheidung der DGT

Die Befreiung gemäß Artikel 7 Buchstabe p) des LIRPF setzt voraus, dass es sich um Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit handelt, die aus einem Abhängigkeits- oder Fremdverhältnis resultieren, wie etwa einem Arbeitsverhältnis oder einem Beamtenverhältnis. Für ihre Anwendung muss die Arbeit für eine nicht in einem Gebiet mit einer vergleichbaren Steuer ansässige Einheit geleistet werden, die kein Steueroasenland ist. Da die Einkünfte eines Selbständigen gemäß Artikel 27.1 des LIRPF als Einkünfte aus wirtschaftlicher Tätigkeit gelten, können sie diese Befreiung nicht in Anspruch nehmen.

Auf einen konkreten Fall anwenden

Was hier veröffentlicht wird, angewandt auf ein Unternehmen oder einen konkreten Fall. Das erste Gespräch ist kostenlos.

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