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Arbeitszeitrechner — 37,5-Stunden-Woche Spanien

Schätzen Sie die wirtschaftlichen Auswirkungen der neuen maximalen Arbeitswoche von 37,5 Stunden auf Ihr Unternehmen: reduzierte Stunden, Mehrkosten und Neueinstellungsäquivalente.

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Minimum 37,5h — bei bereits ≤ 37,5h gilt keine Reduzierung

Bonuszahlungen und Zuschläge einschließen

Die Reduzierung auf 37,5 Stunden in 2026

Rechtsrahmen: Arbeitszeitverkürzungsgesetz

Die Reform des Artikels 34 des Arbeitnehmerstatuts legt fest, dass die ordentliche maximale Wochenarbeitszeit 37,5 Stunden auf Jahresbasis berechnet beträgt. Das Gesetz trat 2025 mit einer stufenweisen Übergangszeit in Kraft: Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern mussten ihre Arbeitszeiten vor dem 1. Januar 2025 anpassen, und KMU hatten bis zum 31. Dezember 2025 Zeit. Ab 2026 gilt die Regelung vollständig für alle Unternehmen.

Übergangsfristen und Ausnahmen

Das Gesetz sieht bestimmte Ausnahmen und Anpassungen vor: Tarifverträge können eine ungleichmäßige Verteilung der Arbeitszeit vorsehen, sofern der Jahresdurchschnitt die 37,5-Stunden-Grenze einhält. Sektoren mit spezifischen Anforderungen — Gesundheitswesen, Grundversorgung, Gastgewerbe — können Flexibilitätsregelungen durch Tarifverhandlungen aushandeln. Unter keinen Umständen dürfen Gehälter aufgrund der Arbeitszeitverkürzung gesenkt werden.

Pflicht zur Arbeitszeiterfassung

Seit der Reform ist die Arbeitszeiterfassung nicht nur empfehlenswert, sondern obligatorisch und durch die Arbeitsinspektion durchsetzbar. Unternehmen müssen ein zuverlässiges Aufzeichnungssystem — digital oder papierbasiert — einrichten, das Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Pausen erfasst. Verstöße können Bußgelder von 625 € bis 6.250 € pro Verstoß nach sich ziehen. BMC unterstützt bei der Einführung konformer Zeiterfassungssysteme.

Tatsächliche Auswirkungen auf spanische Unternehmen

Laut Branchenstudien werden etwa 40 % der Arbeitnehmer, die derzeit eine 40-Stunden-Woche haben, direkt von der Reduzierung betroffen sein. Am stärksten betroffen sind Industrie, Vertrieb und arbeitsintensive Dienstleistungen. Viele Technologie- und Beratungsunternehmen hatten jedoch bereits Arbeitszeiten von 37,5 Stunden oder weniger eingeführt, sodass die tatsächlichen Auswirkungen branchenabhängig variieren.

Um Ihr Unternehmen geordnet und effizient an die neuen Vorschriften anzupassen, nutzen Sie unseren Arbeitsrecht- und Personalservice.

Passen Sie Ihr Unternehmen an die neue 37,5-Stunden-Woche an

Unsere Arbeitsrechtsberater analysieren die spezifischen Auswirkungen auf Ihre Belegschaft, prüfen anwendbare Tarifverträge und entwickeln einen Anpassungsplan, der Kosten minimiert und vollständige Rechtskonformität gewährleistet.

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REAF-MitgliedICAM-MitgliedSeit 2010

Dieses Tool liefert eine Orientierungsschätzung. Ein Spezialist kann Ihre konkrete Situation im Detail analysieren.

Methodik und rechtliche Grundlagen

Der Rechner schätzt die wirtschaftlichen Auswirkungen der 37,5-Stunden-Woche auf Basis der Art. 34–38 ET. Die tatsächlichen Kosten variieren je nach Tarifvertrag, aktueller Wochenarbeitszeit und Branche.

Annahmen dieses Rechners

Neue Höchstarbeitszeit 37,5 Stunden/Woche
Art. 34 ET (in der Fassung der geplanten Reform) legt die ordentliche Höchstarbeitszeit auf 37,5 Stunden/Woche auf Jahresbasis fest. Tarifverträge können eine ungleichmäßige Verteilung vorsehen, solange der Jahresdurchschnitt eingehalten wird.
Jahresstundenvolumen
Bei 40 h/Woche ergeben sich ca. 1.826 Stunden/Jahr (52 × 40 × Korrekturfaktor für Feiertage). Bei 37,5 h/Woche: ca. 1.714 Stunden/Jahr. Die Differenz von ca. 112 Stunden/Jahr pro Vollzeitstelle ist die Berechnungsgrundlage.
Gehaltskürzungsverbot
Art. 41.1 ET verbietet eine Gehaltskürzung aufgrund der Arbeitszeitreduktion (Besserstellungsgebot). Alle bestehenden Vergütungsbestandteile müssen beibehalten werden, auch wenn die geleisteten Stunden sinken.
Tarifvertragsvorbehalt
Kollektivvereinbarungen können abweichende Jahresstundenzahlen, Verteilungsmodi (Gleitzeit, Schichten) und Kompensationsmechanismen festlegen. Die tatsächliche betriebliche Auswirkung hängt immer vom anwendbaren Tarifvertrag ab.

Offizielle Quellen

Letzte Überprüfung: 2026-06-24

Geprüft von: Bárbara Botía Martínez Abogada Colegiada (ICAM 11.233)

Dieser Rechner liefert eine Schätzung zu Informationszwecken. Er ersetzt keine professionelle Beratung. Ergebnisse können je nach persönlicher Situation und regulatorischen Änderungen variieren. Konsultieren Sie einen Berater für individuelle Planung.

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