Zum Inhalt springen

Doktrin nach Thema · DGT-Observatorium

Elektronisch erbrachte Dienstleistung: Entwicklung der DGT-Rechtsprechung

Wie sich die Auffassung der DGT zu diesem Thema entwickelt hat und auf welchen Auskünften sie beruht.

← DGT-Observatorium

Entwicklung der Verwaltungsauffassung der DGT

Gefestigte Doktrin Hohe Zuverlässigkeit 75 Auskünfte · 2015–2026

Geltende Auffassung

Online-Bildung ist von der Mehrwertsteuer (IVA) befreit, wenn sie durch Fernkommunikation zwischen Lehrer und Schüler erbracht wird und die Anforderungen an eine autorisierte Einrichtung sowie an Fächer in offiziellen Lehrplänen erfüllt. Wenn die Dienstleistung automatisiert erfolgt, mit minimalem menschlichem Eingriff oder aus der Bereitstellung von aufgezeichneten Inhalten besteht, wird sie als elektronisch erbrachte Dienstleistung eingestuft und mit 21 % besteuert. Das menschliche Eingreifen muss wesentlich und nicht nur nebensächlich sein, um die Einstufung als elektronische Dienstleistung zu vermeiden.

Die Position der DGT ist seit 2015 konstant geblieben. Die Unterscheidung zwischen befreiten Bildungsdienstleistungen und elektronisch erbrachten Dienstleistungen mit einem Steuersatz von 21 % hängt davon ab, ob die Kommunikation zwischen Lehrer und Schüler das Hauptelement ist oder ob die Bereitstellung automatisierter Inhalte der entscheidende Faktor ist. Im Verlauf der Zeit sind keine Änderungen in der Auslegung der Norm zu beobachten.

Analyse auf Grundlage von 70 der 75 Auskünfte mit erkennbarer Auffassung. Aktualisiert am 21. September 2026.

Auskünfte zu diesem Thema

24
V2075-24 25. Sept. 2024

Nail-Art-Kurse: Umsatzsteuerbefreiung nur bei offiziellen Lehrplänen

SG de Impuestos sobre el Consumo
exenciónservicio prestado por vía electrónicaplan de estudiossujeciónenseñanza a distancia LIVA — Ley 37/1992 del IVA art. 4.unoLIVA — Ley 37/1992 del IVA art. 5.uno
Betrifft UnternehmenExpat · NichtansässigPrivatperson

Auf Ihren Fall anwenden

E-Mail
Kontakt