Zum Inhalt springen
Zurück zum Index
V5232-16 12. Dezember 2016 · SG de Impuestos sobre las Personas Jurídicas Kriterium gültig
IS · aportación de rama de actividad

Einbringung eines Geschäftsbereichs mit anschließender Schenkung von Anteilen kann vom Sonderregime der Körperschaftsteuer ausgeschlossen sein

Ein Inhaber einer Lotterieverwaltung erkundigt sich, ob er seinen Geschäftsbereich in eine Gesellschaft einbringen und die Anteile anschließend unter Ausnutzung des Sonderregimes der steuerlichen Neutralität an seine Kinder verschenken kann. Die DGT antwortet, dass die Einbringung bei einer kurz darauf folgenden Schenkung als ein rein steuerlich motivierter Vorgang zur Erlangung von Vorteilen bei der Übertragung an die Kinder angesehen wird, was die Anwendung des Sonderregimes des Körperschaftsteuergesetzes (LIS) verhindert.

Die gestellte Frage

Gestellte Frage: Ob der vorgeschlagene Vorgang unter das im Kapitel VII des Titels VII des Körperschaftsteuergesetzes geregelte steuerliche Sonderregime fallen kann. Und ob die wirtschaftlichen Gründe für die Anwendung des genannten Sonderregimes als gültig angesehen werden können.

Die Entscheidung der DGT

Die Einbringung eines Zweigs einer Geschäftstätigkeit kann dem Sonderregime des Körperschaftsteuergesetzes (LIS) unterliegen, wenn sie eine eigenständige wirtschaftliche Einheit darstellt und aus triftigen wirtschaftlichen Gründen erfolgt. Wenn die Einbringung jedoch eine vorbereitende Maßnahme für eine spätere Schenkung von Anteilen zum Zweck der Erlangung eines Steuervorteils ist, findet dieses Regime mangels realer wirtschaftlicher Gründe keine Anwendung. Hinsichtlich der Schenkung entsteht kein Veräußerungsgewinn in der Einkommensteuer (IRPF) des Schenkers, wenn die Anforderungen für die Ermäßigung gemäß Art. 20.6 der LISD erfüllt sind.

E-Mail
Kontakt