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V2982-19 25. Oktober 2019 · SG de Impuestos sobre el Consumo Kriterium gültig
IVA · comunidad de propietarios

Eigentümergemeinschaften müssen bei der Vermietung von Gemeinschaftsflächen Umsatzsteuer erheben, nicht bei Sonderumlagen

Eine Eigentümergemeinschaft erkundigt sich, ob auf die Verteilung gemeinsamer Kosten Umsatzsteuer anzuwenden ist und ob die Miteigentümer diese abziehen können. Die DGT stellt klar, dass die Kostenverteilung eine Tätigkeit für Endverbraucher ohne Umsatzsteuerpflicht ist, die Vermietung von Gemeinschaftsflächen an Dritte hingegen der Steuer unterliegt.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Ob die Mandantin die Eigenschaft eines Unternehmers oder Freiberuflers im Sinne der Umsatzsteuer besitzt, sowie ob bei der Verteilung der Gebäudekosten (wie Instandhaltung von Gemeinschaftselementen, Versorgungsleistungen oder Dienstleistungen wie Hausmeister und Verwaltung) die Umsatzsteuer an die Miteigentümer abzuführen ist und ob diese diese abziehen können.

Die Entscheidung der DGT

Die Wohnungseigentümergemeinschaft handelt bei der Verteilung der Gemeinschaftskosten als Endverbraucher, weshalb sie keine Umsatzsteuer ausweisen darf und diese auch nicht abziehen kann. Wenn sie jedoch Gemeinschaftsflächen an Dritte vermietet, handelt sie als Unternehmer und muss den Regelsatz von 21 % anwenden. Damit die unternehmerisch tätigen Miteigentümer die Umsatzsteuer auf die Gemeinschaftskosten abziehen können, muss die Rechnung den anteiligen Grundbetrag und die Steuer für jeden einzeln ausweisen. Die jurisprudenzielle Alternative des EuGH ist nicht anwendbar, da die Gemeinschaft bei ihrer Vermietungstätigkeit tatsächlich die Eigenschaft eines Unternehmers besitzt.

Auf einen konkreten Fall anwenden

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