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V2711-23 6. Oktober 2023 · SG de Impuestos sobre el Consumo Kriterium gültig
IVA · inversión del sujeto pasivo

Übertragung eines im Erschließungsprozess befindlichen Grundstücks unterliegt der MwSt.; Reverse-Charge-Verfahren nicht anwendbar

Ein Unternehmen erkundigt sich, ob die Übertragung eines im Erschließungsprozess befindlichen Grundstücks nach Ausübung einer Kaufoption die Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens ermöglicht, da eine registermäßige Belastung durch städtebauliche Auflagen vorliegt. Die DGT stellt fest, dass die Lieferung der Mehrwertsteuer unterliegt und diese Belastung keine Grundlage für die Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens darstellt.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Ob auf die künftige Übertragung das in Artikel 84.Uno.2º.e), dritter Gedankenstrich, des Gesetzes 37/1992 vorgesehene Reverse-Charge-Verfahren der Mehrwertsteuer anwendbar wäre.

Die Entscheidung der DGT

Die Gewährung einer Kaufoption stellt eine steuerpflichtige Dienstleistung gemäß der MwSt. dar, unabhängig von der späteren Übergabe der Immobilie. Die Übergabe eines im Zuge der Erschließung befindlichen Grundstücks unterliegt der MwSt., da es sich weder um ein landwirtschaftliches Grundstück noch um ein bebaubares Grundstück handelt. Die registermäßige Belastung der Grundstücke zur Erfüllung städtebaulicher Pflichten erlaubt keine Anwendung des in Artikel 84.Uno.2º.e) des Gesetzes 37/1992 vorgesehenen Reverse-Charge-Verfahrens.

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