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V2211-24 15. Oktober 2024 · SG de Impuestos sobre las Personas Jurídicas Kriterium gültig
IS · deducción por investigación y desarrollo

Erstattung von F&E-Abzügen (Art. 39.2 LIS) trotz negativer Bemessungsgrundlage bei Vorliegen der Mindeststeuer (Art. 30 bis LIS) möglich

Ein Unternehmen mit einem Umsatz von über 20 Millionen Euro beabsichtigte, F&E-Abzüge aus den Jahren 2021 und 2022 in der Steuererklärung 2023 zu monetarisieren, obwohl noch negative Bemessungsgrundlagen zur Verrechnung ausstanden. Die DGT bestätigt, dass das Unternehmen die Erstattung des Abzugs gemäß Art. 39.2 LIS beantragen kann, sofern die Mindeststeuer gemäß Art. 30 bis LIS ermittelt wurde, ungeachtet der bestehenden negativen Bemessungsgrundlage.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Ob eine Gesellschaft mit einem Umsatz von mehr als 20 Millionen Euro die Monetarisierung ihrer F&E+i-Abzüge beantragen kann, selbst wenn negative steuerliche Bemessungsgrundlagen vorliegen.

Die Entscheidung der DGT

Das Vorliegen eines ausstehenden negativen steuerlichen Bemessungsgrundlage verhindert nicht die Ausübung der Option gemäß Art. 39.2 LIS. Bei Vorliegen einer Mindeststeuer (Art. 30 bis LIS) berechnet das Unternehmen zunächst diese Mindeststeuer und wendet auf diese den Abzug gemäß Art. 35 LIS mit dem Abschlag von 20 % an, wobei der aufgrund unzureichender Steuerlast nicht abgezogene Betrag erstattet werden kann. Die Option muss gemäß Art. 119.3 LGT ausgeübt werden.

Auf einen konkreten Fall anwenden

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