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V1754-14 4. Juli 2014 · SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas Kriterium gültig
IRPF · actividad económica

Vermietung von Miteigentumsanteilen als wirtschaftliche Tätigkeit: Anforderungen an die Gütergemeinschaft

Eine Steuerpflichtige fragt an, ob die Vermietung eigener Immobilien sowie jener, die sie gemeinsam mit ihrem Ehepartner besitzt, als wirtschaftliche Tätigkeit eingestuft werden kann. Die DGT stellt klar, dass bei Immobilien in Miteigentum die Gütergemeinschaft selbst die Anforderungen an Geschäftsräume und Personal erfüllen muss, damit die Erträge nicht als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (Immobilienkapitalerträge) gelten.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Ob alle Immobilien der Steuerpflichtigen, einschließlich derer, die sie in Miteigentum mit ihrem Ehemann hält, als für wirtschaftliche Tätigkeiten betrieblich genutzt gelten können und, falls ja, wie die von ihrem Ehemann für seinen Miteigentumsanteil erzielten Einkünfte einzustufen wären.

Die Entscheidung der DGT

Dam die Vermietung von Immobilien als wirtschaftliche Tätigkeit gilt, sind ein exklusiver Geschäftsraum und mindestens ein Vollzeitmitarbeiter erforderlich. Im Falle von Immobilien in Miteigentum müssen diese Anforderungen von der Erbengemeinschaft bzw. der Gemeinschaft der Güter selbst erfüllt werden, damit die zugerechneten Einkünfte als wirtschaftliche Tätigkeit gelten. Wenn die Gemeinschaft diese Anforderungen nicht erfüllt, werden die Einkünfte als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (Immobilienkapitalerträge) eingestuft. Wenn nur die Steuerpflichtige die Anforderungen erfüllt, können nur ihre eigenen Immobilien als für die wirtschaftliche Tätigkeit betrieblich genutzt betrachtet werden.

Auf einen konkreten Fall anwenden

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