Zum Inhalt springen
Zurück zum Index
V1473-26 11. Juni 2026 · SG de Impuestos sobre el Consumo Kriterium gültig
IVA · régimen especial de la agricultura, ganadería y pesca

Sonderregelung für die landwirtschaftliche Umsatzsteuer: Einkünfte von Familienangehörigen werden unter bestimmten Bedingungen berücksichtigt

Ein Steuerpflichtiger erkundigt sich, ob er die Sonderregelung für die landwirtschaftliche Umsatzsteuer in Anspruch nehmen kann, obwohl er vom Verfahren der pauschalen Gewinnermittlung (estimación objetiva) der Einkommensteuer ausgeschlossen wurde. Die DGT stellt klar, dass die Umsatzgrenze von 250.000 Euro gemeinsam mit den Einkünften von Familienangehörigen zu berechnen ist, sofern die Tätigkeiten ähnlich sind und unter einer gemeinsamen Leitung stehen.

Die gestellte Frage

Gestellte Frage: Ob trotz des Ausschlusses von der Anwendung der pauschalen Gewinnermittlungsmethode weiterhin das Sonderregime für Landwirtschaft, Viehzucht und Fischerei der Mehrwertsteuer angewendet werden kann, sofern der Umsatz aus landwirtschaftlichen, viehzüchterischen und forstwirtschaftlichen Tätigkeiten im Einzelfall 250.000 Euro und 5 Muschelkästen nicht überschreitet.

Die Entscheidung der DGT

Zur Berechnung der Ausschlussgrenze von 250.000 Euro für die Sonderregelung der Umsatzsteuer in der Landwirtschaft sind die Einkünfte des Steuerpflichtigen sowie die seines Ehegatten, seiner Abkömmlinge und seiner Vorfahren zu berücksichtigen, sofern die Tätigkeiten identisch oder ähnlich sind und eine gemeinsame Leitung unter gemeinsamer Nutzung von Mitteln besteht. Andererseits führt das Überschreiten der Grenze von 5 Muschelzuchtbetrieben zum Ausschluss von der objektiven Schätzungsmethode der Einkommensteuer (IRPF), jedoch nicht von der Sonderregelung der Umsatzsteuer in der Landwirtschaft, weshalb diese Grenze für Letztere unerheblich ist.

Auf einen konkreten Fall anwenden

Was hier veröffentlicht wird, angewandt auf ein Unternehmen oder einen konkreten Fall. Das erste Gespräch ist kostenlos.

E-Mail
Kontakt