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V0716-17 17. März 2017 · SG de Impuestos sobre el Consumo Kriterium gültig
IVA · inversión del sujeto pasivo

Reverse-Charge-Verfahren bei Subunternehmern bei Bau-, Sanierungs- oder Erschließungsmaßnahmen anwendbar

Ein Unternehmen für Gipskartoninstallationen und Renovierungen erkundigt sich, ob das Reverse-Charge-Verfahren (Umkehr der Steuerschuldnerschaft) auch auf seine Subunternehmer Anwendung findet. Die DGT stellt klar, dass dies der Fall ist, sofern das Gesamtprojekt eine Erschließung, ein Bauvorhaben oder eine Sanierung von Gebäuden darstellt und die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Die gestellte Frage

Gestellte Frage: Ob der Reverse-Charge-Mechanismus bei der Ausführung von Gebäudesanierungsarbeiten, der auf die vom Antragsteller durchgeführten Arbeiten anwendbar ist, auch auf die Unternehmer oder Freiberufler ausgeweitet wird, die er für diese Arbeiten unterverträgt.

Die Entscheidung der DGT

Der Reverse-Charge-Mechanismus findet Anwendung, wenn der Empfänger ein Unternehmer oder Freiberufler ist und die Transaktion eine Werkleistung darstellt, die sich aus einem Hauptvertrag über Erschließung, Bau oder Sanierung ergibt. Er findet keine Anwendung, wenn der Hauptvertrag nicht diesen Gegenstand hat, wie etwa bei Instandhaltungs- oder Reparaturarbeiten. Damit es sich um eine Werkleistung handelt, muss eine Installation oder Montage erfolgen, wobei die bloße Lieferung von Materialien ausgeschlossen ist. Das Werk muss auf ein Ergebnis oder ein neues und von den verwendeten Materialien verschiedenes Gut abzielen.

Auf einen konkreten Fall anwenden

Was hier veröffentlicht wird, angewandt auf ein Unternehmen oder einen konkreten Fall. Das erste Gespräch ist kostenlos.

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