Zum Inhalt springen
Zurück zum Index
V0678-17 15. März 2017 · SG de Impuestos sobre el Consumo Kriterium gültig
IVA · inversión del sujeto pasivo

Keine Anwendung der Reverse-Charge-Regelung bei Sanierungen ohne Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen

Eine gemeinnützige Organisation erkundigt sich, ob Anpassungsarbeiten an einem Wohnmodul (Zimmer, Bäder, Flure und Schreinereiarbeiten) als Sanierung gelten, um die Umkehr der Steuerschuldnerschaft (Reverse Charge) anzuwenden. Die DGT stellt fest, dass der Auftragnehmer die Umsatzsteuer auf der Rechnung ausweisen muss, da die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Gebäudesanierung nicht erfüllt sind.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Betrachtung der genannten Reformen als Sanierungs-, analoge oder damit verbundene Arbeiten zur Bestimmung der Anwendbarkeit des Reverse-Charge-Mechanismus gemäß Artikel 84.Uno.2.f) des Gesetzes 37/1992.

Die Entscheidung der DGT

Damit der Reverse-Charge-Mechanismus beim Steuerpflichtigen bei der Ausführung von Bauleistungen greift, müssen die Arbeiten als Ganzes als Bauwesen, Erschließung oder Sanierung von Gebäuden eingestuft werden. Sanierungsarbeiten erfordern, dass ihr Hauptgegenstand der Wiederaufbau ist (mehr als 50 % der Kosten für Bauelemente, Fassaden, Dächer oder Ähnliches) und dass die Kosten 25 % des Gebäudewerts übersteigen. Maßnahmen zur bloßen Innenraumgestaltung gelten nicht als Sanierung, weshalb der Auftragnehmer die Umsatzsteuer an den Kunden in Rechnung stellen muss.

Auf einen konkreten Fall anwenden

Was hier veröffentlicht wird, angewandt auf ein Unternehmen oder einen konkreten Fall. Das erste Gespräch ist kostenlos.

E-Mail
Kontakt