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V0446-21 2. März 2021 · SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas Kriterium gültig
IRPF · pensión compensatoria

Unterhaltszahlungen für Kinder sind nicht als nachehelicher Unterhalt abzugsfähig

Ein Steuerpflichtiger fragt an, ob die monatlichen Zahlungen von 250 Euro an den Ex-Ehepartner für die gemeinsamen Kinder als nachehelicher Unterhalt gelten können, um einen Steuerabzug zu nutzen. Die DGT stellt klar, dass diese Zahlungen aufgrund der gerichtlichen Festlegung dem Kindesunterhalt dienen und somit als Unterhaltsleistungen einzustufen sind, die keinen Anspruch auf diesen spezifischen Abzug gewähren.

Die gestellte Frage

Aufgeworfene Frage: Ob die Zahlung des Betrags von 250 Euro monatlich die steuerliche Einstufung als nachehelicher Unterhalt zugunsten des Ehegatten haben könnte und somit der in Artikel 55 des Steuergesetzes vorgesehenen Ermäßigung unterliegen könnte, oder ob sie hingegen als Kindesunterhalt zugunsten der Kinder steuerlich zu behandeln ist, ohne Anspruch auf diese Ermäßigung zu haben.

Die Entscheidung der DGT

Der Betrag von 250 Euro monatlich stellt keinen nachehelichen Unterhalt dar, sondern jährliche Unterhaltszahlungen für die Kinder gemäß dem gerichtlichen Urteil. Daher findet die Ermäßigung gemäß Artikel 55 des Einkommensteuergesetzes (LIRPF) keine Anwendung. Da zudem das gemeinsame Sorgerecht besteht, hat der Steuerpflichtige Anspruch auf den anteiligen Mindestbetrag für Nachkommen, was die Anwendung der Sonderregelung der Artikel 64 und 75 des Gesetzes ausschließt.

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