Entwicklung der Verwaltungsauffassung der DGT
Geltende Auffassung
Zahnimplantate, kieferorthopädische Geräte, Hörgeräte sowie deren Komponenten oder Zubehör unterliegen dem ermäßigten Mehrwertsteuer-Satz (IVA) von 10 %. Diese Produkte müssen darauf ausgelegt sein, Defizite zu lindern oder zu behandeln, und für den persönlichen und ausschließlichen Gebrauch von Menschen mit Beeinträchtigungen bestimmt sein. Prothesenkomponenten, die aufgrund der Behinderung des Erwerbers vom 4 %-Satz profitieren würden, unterliegen weiterhin dem 10 %-Satz.
Die Position der DGT bleibt hinsichtlich der Anwendung des ermäßigten IVA-Satzes von 10 % für Komponenten und Zubehör von Hilfsmitteln konstant. Die Rechtsprechung hat die Unterscheidung zwischen intraoralen Produkten (10 %) und extraoralen Produkten oder Instrumenten (21 %) präzisiert und klargestellt, dass Einwegzubehör nicht eingeschlossen ist, es sei denn, es wird zusammen mit der Prothese geliefert.
Wendepunkte
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Legt die Unterscheidung zwischen Produkten zur intraoralen Anwendung, wie kieferorthopädischen Ergänzungen (10 %), und Produkten zur extraoralen Anwendung oder Instrumenten (21 %) fest.
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Schließt Einwegzubehör aus, das nach der Implantation entsorgt wird, es sei denn, es wird gemeinsam mit der Prothese geliefert.
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Stellt klar, dass Prothesenkomponenten und -zubehör, die aufgrund des Zustands des Erwerbers mit 4 % besteuert würden, mit 10 % besteuert werden.
Analyse auf Grundlage von 8 der 8 Auskünfte mit erkennbarer Auffassung. Aktualisiert am 2. Oktober 2026.