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V5485-16 30. Dezember 2016 · SG de Tributación de las Operaciones Financieras Kriterium gültig
IRPF · régimen de diferimiento

Anwendung der Steueraufschiebung bei Reinvestitionen in ausländische AIF, wenn der Vermittler als exklusiver Intermediär agiert

Ein Kreditinstitut erkundigt sich, ob seine Kunden das Regime des Steueraufschubs bei Reinvestitionen in ausländische kollektive Kapitalanlageinstitutionen (AIF) in Anspruch nehmen können, wenn die Wertpapiere auf einem Auslandskonto verwahrt werden. Die DGT prüft, ob die Voraussetzung erfüllt ist, dass die Transaktion „über“ ein bei der CNMV registriertes Vermittlungsunternehmen abgewickelt wird.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Anwendung des im Artikel 94 des Gesetzes 35/2006 über die Einkommensteuer vorgesehenen Aufschubregimes bei der Reinvestition von Anteilen und Aktien von kollektiven Kapitalanlageunternehmen im vorliegenden Fall.

Die Entscheidung der DGT

Um den gemäß Artikel 94 des Einkommensteuergesetzes (LIRPF) vorgesehenen Aufschub anzuwenden, müssen die Transaktionen über bei der CNMV eingetragene Vermittlungsunternehmen abgewickelt werden. Dies erfordert, dass der Steuerpflichtige den Auftrag an das Vermittlungsunternehmen richtet und dieses als primären, notwendigen und ausschließlichen Vermittler agiert. Bei Verwahrung im Ausland muss der Einlagenkontovertrag das direkte Eingreifen des Vermittlers vorsehen, um Transaktionen ohne dessen ausdrückliche Vermittlung zu verhindern. Zudem muss der Ersatz des Vermittlers durch ein anderes bei der CNMV eingetragenes Unternehmen vorgesehen sein, um den Steuervorteil aufrechtzuerhalten.

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