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V3836-15 2. Dezember 2015 · SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas Kriterium gültig
IRPF · atribución de rentas

Gewinne einer deutschen Kommanditgesellschaft (KG) werden dem in Spanien ansässigen Gesellschafter zugerechnet

Der Steuerpflichtige erkundigt sich nach der Besteuerung von Gewinnen einer deutschen Kommanditgesellschaft (KG), an der ein in Spanien ansässiger Gesellschafter beteiligt ist. Die DGT stellt fest, dass die KG eine Rechtsnatur aufweist, die steuerlich der Zurechnungsbesteuerung (atribución de rentas) entspricht, und die Gewinne dem Gesellschafter direkt zugerechnet werden.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Ob der von der deutschen Gesellschaft erzielte Gewinn, und zwar der Teil, der seiner Beteiligung am Stammkapital entspricht, in die Bemessungsgrundlage der Einkommensteuer der in Spanien ansässigen Person einzubeziehen ist. Falls ja, unter welchem Begriff und in welchem Veranlagungszeitraum er einzubeziehen wäre.

Die Entscheidung der DGT

Die deutsche KG ist aufgrund ihrer rechtlichen Natur, die der spanischen analog ist, eine Körperschaft, die dem transparenten Steuersystem unterliegt. Die zugeordneten Einkünfte behalten die Art der Tätigkeit oder der Quelle bei, aus der sie stammen, wobei sie, falls der Gesellschafter die Tätigkeit nicht selbst ausübt, als Einkünfte aus beweglichem Kapital eingestuft werden könnten. Die zeitliche Zurechnung richtet sich nach den Regeln der Einkommensteuer (IRPF) und die Doppelbesteuerung kann durch den in den innerstaatlichen Vorschriften und dem Abkommen mit Deutschland vorgesehenen Abzug beseitigt werden.

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