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V3636-20 28. Dezember 2020 · SG de Impuestos sobre las Personas Jurídicas Kriterium gültig
IS · fusión

Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Sonderregimes für Fusionen und Einbringungen von Geschäftsbereichen

Eine Gesellschaft erkundigte sich, ob eine Fusion und eine anschließende Sacheinlage eines Geschäftsbereichs unter das Sonderregime des Körperschaftsteuergesetzes (LIS) fallen können. Die DGT stellt fest, dass dies möglich ist, sofern der Geschäftsbereich eine eigenständige wirtschaftliche Einheit darstellt und die Transaktion nicht primär auf Steuerbetrug oder Steuerhinterziehung abzielt.

Die gestellte Frage

Gestellte Frage: Ob die vorgeschlagene Operation unter das im Kapitel VII des Titels VII des Körperschaftsteuergesetzes vorgesehene Sonderregime fallen kann und ob die angeführten wirtschaftlichen Gründe für diese Zwecke als gültig erachtet werden.

Die Entscheidung der DGT

Damit eine Sacheinlage einer Betriebsabteilung für das Sonderregime in Betracht kommt, muss das übertragene Vermögen eine autonome wirtschaftliche Einheit bilden, die in der Lage ist, aus eigenen Mitteln zu arbeiten. Die Tätigkeit muss zuvor beim Übertragenden mit einer eigenständigen Unternehmensorganisation bestanden haben. Zudem darf die Operation nicht primär auf einen Steuervorteil abzielen, sondern muss auf gültigen wirtschaftlichen Gründen wie der Umstrukturierung oder Rationalisierung von Tätigkeiten beruhen. Das Bestehen der Betriebsabteilung und die Gültigkeit der wirtschaftlichen Gründe sind Tatsachenfragen, die die Verwaltung überprüfen kann.

Auf einen konkreten Fall anwenden

Was hier veröffentlicht wird, angewandt auf ein Unternehmen oder einen konkreten Fall. Das erste Gespräch ist kostenlos.

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