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V3614-20 21. Dezember 2020 · SG de Impuestos Patrimoniales, Tasas y Precios Públicos Kriterium gültig
ISD · titularidad de disposición

Die Mitinhaberschaft an nicht ungeteilten Konten bestimmt nicht das Eigentum am Geld für die Erbschaftsteuer

Der Anfragende fragt, ob das Geld auf einem Konto mit mehreren Inhabern zu 50 % oder zu 33,33 % in den Nachlass einzubeziehen ist. Die DGT antwortet, dass die Mitinhaberschaft zur Verfügung über das Konto nicht das Eigentum an den Mitteln impliziert und dass der Prozentsatz entsprechend der Herkunft des Geldes nachgewiesen werden muss.

Die gestellte Frage

Gestellte Frage: Ob 50 von 100 oder 33,33 von 100 dieses Kontos in die Erbmasse einzubeziehen sind.

Die Entscheidung der DGT

Die Mitinhaberschaft an nicht ungeteilten oder solidarischen Konten gewährt lediglich Verfügungsrechte gegenüber der Bank, bestimmt aber nicht das Eigentum (domaniale Inhaberschaft) am Guthaben. Das Eigentum an den Mitteln hängt von der ursprünglichen Zugehörigkeit des Geldes ab und muss von demjenigen, der dieses Recht geltend machen will, zweifelsfrei nachgewiesen werden. Mit dem Tod eines Mitinhabers verliert der andere das Verfügungsrecht über den Teil, der dem Verstorbenen gehörte, welcher in dessen Erbschaft einzubeziehen ist.

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