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V2290-21 13. August 2021 · SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas Kriterium gültig
IRPF · pérdidas patrimoniales

Gerichtskosten und Verzugszinsen aus einem gerichtlichen Urteil gelten als Kapitalverluste

Ein Steuerpflichtiger erkundigt sich, ob die Beträge für Gerichtskosten und Verzugszinsen aus einem gerichtlichen Urteil nach der Pfändung seines Gehalts als Kapitalverluste steuerlich geltend gemacht werden können. Die DGT antwortet, dass es sich tatsächlich um Kapitalverluste handelt, diese jedoch dem Veranlagungszeitraum zuzurechnen sind, in dem das Urteil rechtskräftig wird, und nicht dem Zeitpunkt der Pfändung.

Die gestellte Frage

Gestellte Frage: Betrachtung der Beträge für Gerichtskosten und Verzugszinsen als Kapitalverluste.

Die Entscheidung der DGT

Beträge für Kostenentscheidungen und Verzugszinsen aus einem bestimmten Gerichtsverfahren stellen Kapitalverluste dar. Diese werden dem Veranlagungszeitraum zugerechnet, in dem das Urteil, welches deren Zahlung festlegt, rechtskräftig wird. Daher ermöglicht die Gehaltspfändung nicht die Anrechnung dieser Verluste in den Jahren, in denen die Einziehung erfolgt, da die Vermögensänderung zu diesem Zeitpunkt nicht eingetreten ist.

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