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V1980-17 21. Juli 2017 · SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas Kriterium gültig
IRPF · anualidades por alimentos

Keine steuerliche Behandlung von Unterhaltsrenten bei Anspruch auf den Mindestbetrag für Abkömmlinge

Ein Steuerpflichtiger mit geteilter elterlicher Sorge erkundigt sich, ob er für den Zeitraum, in dem er nicht mit seinen Kindern zusammenlebt, die steuerliche Sonderregelung für Unterhaltsrenten (Art. 64 und 75 LIRPF) anwenden kann. Die DGT stellt klar, dass diese Regelung nur dann anwendbar ist, wenn die Eltern keinen Anspruch auf den Mindestbetrag für Abkömmlinge haben.

Die gestellte Frage

Gestellte Frage Da Unterhaltsrenten zugunsten der Kinder aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung gezahlt werden, ein abwechselndes Zusammenleben mit den Kindern während der Hälfte des Veranlagungszeitraums besteht und während des Zeitraums des Nichtzusammenlebens kein Anspruch auf 50 % des Mindestbetrags für Nachkommen besteht, wird gefragt, ob die Bestimmungen der Artikel 64 und 75 des LIRPF auf die 50 % der genannten Unterhaltsrente anzuwenden sind, die dem Zeitraum des Nichtzusammenlebens entsprechen.

Die Entscheidung der DGT

Die Sonderbehandlung für Unterhaltsrenten gemäß den Artikeln 64 und 75 des LIRPF ist nur anwendbar, wenn die Eltern keinen Anspruch auf die Anwendung des Mindestbetrags für Nachkommen gemäß Artikel 58 haben. In Fällen von geteilter Sorge haben die Eltern Anspruch auf den für Nachkommen proratisiert auf gleiche Teile aufgeteilten Mindestbetrag, sofern die Einkommens- und Zusammenlebensvoraussetzungen erfüllt sind. Da sie somit Anspruch auf den Mindestbetrag haben, ist die Anwendung der Sonderregelung der Artikel 64 und 75 nicht zulässig.

Auf einen konkreten Fall anwenden

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