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V0411-24 14. März 2024 · SG de Impuestos sobre la Renta de las Personas Físicas Kriterium gültig
IRPF · sociedad de gananciales

Einbringung eines Sonderguts in die Gütergemeinschaft löst Einkommensteuerpflicht aus

Ein Steuerzahler erkundigt sich nach der steuerlichen Behandlung der unentgeltlichen Einbringung von privatem Aktienbesitz in die Gütergemeinschaft. Die DGT stellt klar, dass die Gütergemeinschaft zwar nicht selbst steuerpflichtig ist, der Vorgang jedoch die Vermögenszusammensetzung des Einbringers verändert und eine Gewinn- oder Verlustrealisierung in Höhe der Hälfte des Wertes des Gutes auslöst.

Die gestellte Frage

Gestellte Frage: Besteuerung des besagten Einbringung in der Einkommensteuer der natürlichen Personen.

Die Entscheidung der DGT

Die Einbringung eines Alleineigentums in die Gütergemeinschaft gilt steuerrechtlich als Miteigentum zu 50 % zwischen den Ehegatten. Dies bedeutet für den Einbringer eine Änderung der Zusammensetzung seines Vermögens, die einen Vermögenszuwachs oder einen Vermögensverlust in Höhe der Hälfte des Wertes des Vermögensgegenstandes auslöst. Der Gewinn wird durch die Differenz zwischen den Anschaffungs- und Übertragungswerten ermittelt, wobei die Regeln für unentgeltliche Übertragungen Anwendung finden. Im Falle eines Vermögensverlustes aus diesem Grund ist dieser nicht steuerlich abzugsfähig.

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