Zum Inhalt springen
Zurück zum Index
V1169-18 8. Mai 2018 · SG de Tributación de las Operaciones Financieras Kriterium gültig
IRPF · entidades de previsión social voluntaria

Anwendung des 40 %-Reduktionssatzes bei der Kapitalabfindung einer EPSV für vor 2007 geleistete Beiträge möglich

Ein in Spanien ansässiger Steuerpflichtiger erkundigt sich nach der steuerlichen Behandlung und möglichen Abzugsmöglichkeiten bei der Kapitalabfindung eines individuellen Vorsorgeplans (Plan de Previsión Social Individual) einer freiwilligen Sozialvorsorgeeinrichtung (EPSV). Die Generaldirektion für Steuern (DGT) stellt klar, dass diese Leistungen als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit zu behandeln sind und dass der Reduktionssatz von 40 % auf den Teil der Beiträge angewendet werden kann, die bis zum 31. Dezember 2006 geleistet wurden.

Die gestellte Frage

Aufgeworfene Frage: Steuerliche Behandlung dieser Kapitalabfindung. Möglichkeit der Anwendung eines Abzugs.

Die Entscheidung der DGT

Leistungen aus EPSV gelten als Arbeitseinkommen und werden in die allgemeine Bemessungsgrundlage einbezogen. Erfolgt die Auszahlung als Kapitalabfindung, kann der Abzug von 40 % auf den Teil der Leistung angewendet werden, der den bis zum 31. Dezember 2006 geleisteten Beiträgen entspricht, sofern mehr als zwei Jahre seit dem ersten Beitrag vergangen sind. Dieser Abzug kann nach Wahl des Steuerpflichtigen nur auf Beträge angewendet werden, die innerhalb desselben Veranlagungszeitraums als Kapitalabfindung erhalten werden. Für Ereignisse, die im Jahr 2010 oder früher eingetreten sind, gilt die Übergangsregelung nur für Leistungen, die bis zum 31. Dezember 2018 erhalten wurden.

Kostenloses Erstgespräch buchen