Zum Inhalt springen
Zurück zum Index
V0770-15 9. März 2015 · SG de Impuestos sobre el Consumo Kriterium gültig
IVA · inversión del sujeto pasivo

Reverse-Charge-Verfahren: Abhängigkeit vom Status des Kunden als Unternehmer oder Freiberufler

Ein Bauunternehmen erkundigt sich, ob bei Renovierungsarbeiten für eine religiöse Gemeinschaft, die ein Studentenwohnheim betreibt, das Reverse-Charge-Verfahren anzuwenden ist. Die DGT stellt klar, dass dies davon abhängt, ob die Gemeinschaft eine gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit gegen Entgelt ausübt.

Die gestellte Frage

Fragestellung: Anwendbarer Steuersatz für die genannten umfassenden Renovierungsarbeiten am Gebäude, das als Studentenresidenz bestimmt ist. Zulässigkeit der Anwendung der Regelung zur Umkehrung der Steuerschuldnerschaft gemäß Artikel 84.Uno.2º.f) des Gesetzes 37/1992 auf diesen Vorgang, der für die religiöse Gemeinschaft durchgeführt wird, welche diese Residenz betreibt.

Die Entscheidung der DGT

Die Umkehrung der Steuerschuldnerschaft bei den Investitionen des Steuerpflichtigen in Sanierungsarbeiten ist nur zulässig, wenn der Empfänger gemäß Artikel 5 des Gesetzes 37/1992 als Unternehmer oder Freiberufler handelt. Wenn das Unternehmen Tätigkeiten ausschließlich unentgeltlich oder gegen eine symbolische Gegenleistung erbringt, handelt es sich um einen Endverbraucher, und die Umkehrung der Steuerschuldnerschaft findet keine Anwendung. Damit eine Studentenresidenz den ermäßigten Steuersatz von 10 % erhält, müssen mehr als 50 % ihrer Fläche der Wohnnutzung gewidmet sein.

E-Mail
Kontakt